Weimarer Hotels zum Zwiebelmarkt fast ausgebucht

| Hotellerie Hotellerie

Mit dem traditionellen Anschnitt eines Zwiebelkuchens hat am Freitag der 368. Zwiebelmarkt in Weimar begonnen - zum zweiten Mal unter Pandemiebedingungen. Das heißt: Er ist wieder kleiner als sonst. Die Hotelzimmer in der Stadt sind dennoch gut gebucht.

«Wer sich jetzt noch entschließt, kann auf jeden Fall noch ein Zimmer buchen, allerdings eher ab Vier-Sterne-Segment» - also hochpreisig, sagte eine Sprecherin der Marketinggesellschaft der Stadt Weimar zu Beginn des dreitägigen Markt- und Stadtfestes. Auch Häuser, die allgemein unter diesem Niveau lägen, hätten an diesem Wochenende ihre Raten noch einmal erhöht.

Der Zwiebelmarkt gilt als das älteste und bekannteste Volksfest der Region. Man rechne bis zum Ende des Wochenendes mit rund 125 000 Besucherinnen und Besuchern mehr als im Vorjahr, sagte ein Stadtsprecher. Das wären rund 200 000 Gäste. Normalerweise tummeln sich beim Weimarer Zwiebelmarkt um die 350 000 Besucherinnen und Besucher.

Im Vergleich zu 2020, als der Markt coronabedingt auf den historischen Kern reduziert wurde, ist das von der Stadtverwaltung angekündigte Programm wieder größer: Bühnen mit Musikprogramm, Zwiebelmarkt für Kinder, der Weimarer Stadtlauf für die Sportlichen, Weinfest, Gastronomie und Händler.

Um das Aufkommen zu entzerren, wurde das Marktgebiet erneut verkleinert und die Stände weniger dicht aneinander gebaut. 160 Verkaufs- und Imbissstände wurden in diesem Jahr aufgebaut. Beim letzten Markt vor der Corona-Pandemie waren es 500.

Wegen der Corona-Pandemie gilt auf dem gesamten Festgelände die Pflicht zum Tragen einer Maske. Bühnenschluss ist um 21 Uhr. Der Zwiebelmarkt in der Klassikerstadt ist Thüringens ältestes und überregional bekanntestes Stadt- und Marktfest. Angesichts der sonnigen Vorhersagen gehe man alles in allem von einem entspannten und schönem Zwiebelmarkt aus, sagte die Stadtmarketing-Sprecherin. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Aroundtown hat auch das HanseDom Hotel in Stralsund an Sunday Hotels vermietet. Das Hotel soll vollständig renoviert und dafür vorübergehend geschlossen werden; parallel ist eine Modernisierung des HanseDom geplant.

Premier Inn plant ein Hotel mit 244 Zimmern im Münsteraner Quartiersensemble „Drei Schwestern“. Das Haus am Dortmund-Ems-Kanal soll 2029 eröffnet werden.

Hotel Indigo hat weltweit das 200. Hotel eröffnet. Die zur IHG-Hotelgruppe gehörende Marke verdoppelte damit seit 2019 die Zahl ihrer eröffneten Häuser. Weitere 134 Hotels befinden sich derzeit in der Entwicklung.

Generator erweitert seine Präsenz in London und Paris. Das Unternehmen übernimmt das Novotel London Greenwich und unterzeichnet einen Managementvertrag für ein Bürogebäude im 13. Pariser Arrondissement.

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.