Weingut und Hotel Schloss Rattey werden zwangsversteigert

| Hotellerie Hotellerie

Eines der größten Weingüter im Norden Deutschlands, Schloss Rattey (Mecklenburgische Seenplatte), wird an diesem Freitag zwangsversteigert. Der Verkehrswert für die gesamte Anlage wird auf rund zwei Millionen Euro geschätzt, wie ein Sprecher des Amtsgerichtes Neubrandenburg am Dienstag sagte. Hintergrund für die Zwangsversteigerung ist die Aufhebung der bisherigen Eigentümergemeinschaft. In Rattey wird auf 4,75 Hektar Wein angebaut.

Für die Auktion am Amtsgericht ist die Anlage in 29 Teilstücke untergliedert worden, wie der Sprecher sagte. Als Kern gelten das 1806 erbaute und 1998 sanierte Schloss mit einer 8000 Quadratmeter großen Parkanlage. Allein deren Wert wird auf 940 000 Euro geschätzt. Das Schloss mit 14 Zimmern, Wellnessräumen und Weinkeller wurde jahrelang als Hotel und für Trauungen genutzt. 

Ziel der bisherigen Eigentümer ist es, die Anlage möglichst im Ganzen zu verkaufen, damit es weiter gastronomisch und als Weinanbaugebiet genutzt werden kann. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.