Westfield Hamburg-Überseequartier: Eröffnung von Accor-Hotels verzögert sich weiter

| Hotellerie Hotellerie

Die Eröffnung von drei Accor-Hotels im Westfield Hamburg-Überseequartier in der HafenCity verzögert sich weiter. Während das neue Einkaufszentrum bereits im April an den Start ging, bleiben die Türen der geplanten Häuser Ibis Styles, Novotel und Pullman mit insgesamt rund 830 Zimmern weiterhin geschlossen. Das berichtet das Hamburger Abendblatt.

Unklare Zeitpläne für Hotel-Eröffnungen

Ursprünglich sollten die Hotels zeitnah nach dem Start des Einkaufszentrums eröffnen. Doch die Accor-Website zeigt nun verschobene Zeitpläne. Die Eröffnung des Ibis Styles Hotels mit über 400 Zimmern ist dort für das erste Quartal 2026 vorgesehen, nachdem zuvor noch das vierte Quartal 2025 kommuniziert wurde.

Für das Novotel mit etwa 160 Zimmern wird auf der Website das erste beziehungsweise zweite Quartal 2026 als Eröffnungszeitraum angegeben. Zum geplanten Pullman Hotel, das rund 250 Zimmer umfassen soll und sich im bereits eröffneten Kreuzfahrtterminal befindet, sind auf der Accor-Seite keine Informationen zur Eröffnung zu finden.

Statements von Accor und dem Bauherrn

Auf eine Anfrage zu den Verzögerungen teilte eine Sprecherin des Hotelkonzerns mit: „Leider kann ich auch weiterhin kein Update mit Ihnen teilen.“ Dies deutet darauf hin, dass es aktuell keine konkreten Informationen gibt, wie es mit der Inbetriebnahme der Hotels weitergeht.

Der Bauherr Unibail-Rodamco-Westfield (URW) äußerte sich zu den Verzögerungen wie folgt: „Nach der erfolgreichen Eröffnung des Retailbereichs im Westfield Hamburg-Überseequartier im April setzen wir die Fertigstellung weiterer Komponenten des Projekts fort. Wir rechnen mit der Übergabe des ersten Hotels bis Ende des Jahres.“

Die Übergabe des Gebäudes an den Betreiber bedeutet jedoch nicht die sofortige Eröffnung. Nach der Übernahme muss Accor noch letzte Ausstattungsdetails vornehmen, was ebenfalls zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen wird, bevor die Hotels ihre ersten Gäste empfangen können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.