Wie Amano-Hotelier Ariel Schiff dem Fachkräftemangel begegnet

| Hotellerie Hotellerie

Im Rolling-Pin-Podcast verrät Ariel Schiff, wie er dem Fachkräftemangel mit einem Blick über den Tellerrand entgegnet, warum seine Hotels ohne Lärm nicht funktionieren würden – und was er in Zukunft noch alles vorhat.

Als Sohn eines Paars, das in Spanien einen Nachtclub betrieb, hat Ariel Schiff das Gastronomie-Gen gewissermaßen im Blut. Nach einer Lehre bei Steigenberger studiert Schiff BWL und macht zusätzlich eine Ausbildung im Bereich der Immobilienwirtschaft. Zum Wendepunkt kommt es für den Vollblutunternehmer, als sich ihm eine einmalige Chance bietet: Er übernimmt noch als Angestellter eines Immobilienunternehmens zwei insolvente Hotels in Berlin. Er saniert und betreibt die Häuser – und erlebt einen sagenhaften Durchbruch.

Ab diesem Zeitpunkt – und inspiriert von seinen vielen Reisen – wird er von der Idee und Motivation gepackt, Hotels mit einer völlig neuen Herangehensweise in seiner Heimatstadt Berlin zum Leben zu erwecken. 2009 gründet er zusammen mit seinem Geschäftspartner Artur Süsskind die Amano Group und übernimmt als Geschäftsführer das operative Geschäft.

Mittlerweile zählt die Hotelgruppe bereits dreizehn Boutique-Hotels im In- und Ausland zum Portfolio der Gruppe, die ständig weiterwächst. Im Rolling Pin-Podcast verrät Ariel Schiff, wie er dem Fachkräftemangel mit einem Blick über den Tellerrand entgegnet, warum seine Hotels ohne Lärm nicht funktionieren würden – und was er in Zukunft noch alles vorhat. 

Hier den Rolling-Pin-Podcast mit Ariel Schiff direkt anhören:

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.

Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Porträts zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.