Wie limehome aus Gewerbeflächen Apartments macht

| Hotellerie Hotellerie

Der Apartment-Anbieter limehome hat in den letzten zwölf Monaten rund 35.000 Quadratmeter Gewerbefläche für die Umwandlung in moderne Apartments unterschrieben. Damit wächst die Conversions-Bilanz des Unternehmens auf insgesamt 3.300 Apartments und rund 100.000 Quadratmeter Gewerbefläche. limehomes sieht sich bei der Nachnutzung von leerstehenden Büro-, Einzelhandel- und Hotelimmobilien in Apartments als Vorreiter.

Umnutzungen gewinnen wegen der sinkenden Nachfrage nach Büro- und Einzelhandelsflächen und steigendem Leerstand zunehmend an Bedeutung. Serviced Apartments böten mit einem vergleichbaren Investitionsbedarf und attraktiven, stabilen Mieterträgen eine starke Alternative zur Sanierung leerstehender Büroflächen oder Umwandlungen in Wohnungen, sagt limehome. Im Rahmen der Umgestaltung könne das Gebäude an die ESG-Kriterien angepasst und optimiert werden. Laut der Deutschen Umwelthilfe sparen Gebäudesanierungen ein Drittel der Emissionen eines deutlich ressourcen- und emissionsintensiveren Neubaus. 

Josef Vollmayr, Co-CEO und Mitgründer von limehome, sagt: „Bauen im Bestand wird gerade zur Projektentwicklung der Stunde. Die Immobilienbranche braucht eine Alternative zu energieintensiven Neubauten. Wir glauben langfristig an das Potenzial von Conversions und setzen deshalb seit Langem darauf. Bis 2027 sollen Umnutzungen weitere 3.000 Apartments zu unserer Projekt-Pipeline beisteuern. Der Tourismus hat einen tiefen ökologischen Fußabdruck, und das nicht nur wegen des relevanten Anteils an Flugreisen. Unterkünfte verursachen rund ein Fünftel der Branchenemissionen. Unser digitales Betriebssystem ohne Personal vor Ort senkt die CO2-Emissionen unserer Apartments im Vergleich zu üblichen Hotelzimmern erheblich. Damit bieten wir Gästen eines der nachhaltigsten Hospitality-Konzepte Europas.“

Zweites Flaggschiff-Projekt in Bremen: 167 Apartments an der Uferpromenade

limehome hat sich auf die Umnutzung von Gewerbeflächen spezialisiert. Allein in den letzten 12 Monaten sicherte sich das Münchener Unternehmen Projekte mit einem Volumen von rund 35.000 Quadratmeter in acht Ländern. In Bremen stößt der Apartmentanbieter mit einer Büroumwandlung in neue Dimensionen in B-Städten vor: In der Martinistraße plant der Hospitality-Betreiber einen seiner größten Standorte mit 167 Apartments auf acht Stockwerken. Die Büroimmobilie befindet sich in unmittelbarer Nähe der historischen Uferpromenade an der Weser sowie der Bremer Altstadt. Das Projekt in der Martinistraße ist neben den Apartments im Bremer Balgequartier und in der Hutfilterstraße bereits der dritte limehome-Standort in der Hansestadt. Für den Umbau des Bestandsgebäudes sind die dt+p Architekten verantwortlich. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2026 geplant.

limehome sucht neue Partner in Europa

Seine Expertise setzt das Unternehmen in all seinen Kernmärkten ein. In Madrid, der drittgrößten limehome-Stadt mit mehr als 10 Objekten, eröffneten im Oktober 2024 in der Nähe des Santiago-Bernabéu-Stadions 41 Apartments für Gäste, die auf einer früheren Bürofläche entstanden sind. In Mailand und Salerno übernimmt der Apartment-Anbieter frühere Büroflächen, die bis 2025 und 2026 umgewandelt werden. Salerno gilt als das Tor zur Amalfiküste, einer der touristischen Boom-Regionen in Südeuropa.

Daniel Hermann, Chief Growth Officer von limehome, kommentiert: „Umnutzungen sind ein entscheidender Treiber unserer Wachstumsstrategie. Inzwischen haben wir in zehn europäischen Ländern relevante Projekterfahrung. Unsere Kombination aus Effizienz, hohen Erträgen und digitalem, nachhaltigem Betrieb macht uns zu einem attraktiven Partner für Immobilieneigentümer und Projektentwickler in ganz Europa. Derzeit suchen wir in mehr als 12 europäischen Märkten nach neuen Projekten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.