Wien verliert 16 Prozent der Hotels in Corona-Pandemie

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Die jährlich im Herbst veröffentlichte offizielle Beherbergungsstatistik gibt Auskunft darüber, wie sich das Hotel- und Bettenangebot in Österreich im Langzeitvergleich verändert.

Die im Oktober veröffentlichte Bestandsstatistik lässt daher Aussagen darüber treffen, wie sich die Corona-Pandemie auf den Bettenbestand in Wiens Hotels und Pensionen ausgewirkt hat.

Wien verliert 16 Prozent der Hotels in Corona-Pandemie

Die aktuelle Bestandsstatistik verzeichnet 347 Betriebe mit 63.363 Betten. Das Bettenangebot hat sich zum Jahr zuvor um 8 Prozent (minus 5.100 Betten absolut), das Hotelangebot um 16 Prozent (minus 64 Betriebe absolut) verringert.

Rückgänge werden hauptsächlich in kleineren Hotels und Pensionen verzeichnet, wie die Diskrepanz der relativen Reduktion zwischen Betten und Betrieben ergibt. Zugleich haben elf neue Betriebe mit insgesamt 3.400 Betten eröffnet. Das Angebot der Fünf-Sterne-Hotels blieb unverändert.

Insgesamt wurden in Wien im November 2021 mit rund 59.500 Hotelbetten rund 10.000 Betten mehr angeboten als im November 2020. Das entspricht rund 90 Prozent (88,4 Prozent) der im November 2019 verfügbaren Betten.

Weitere Betriebe aller Größenordnungen und Kategorien eröffnen laufend. Nach derzeitigem Planungsstand wird es Aufzeichnungen des WienTourismus zufolge bereits in zwei Jahren mehr Betten geben als vor der Pandemie.


 

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