Jeder, der diesen Sommer im Urlaub war, hat die Kostenwelle am eigenen Leib gespürt. Im DACH-Raum sind auch die Preise im allgemeinen Konsum beachtlich gestiegen. Wenn man dann noch die übermäßig steigenden Kosten in der Hotellerie beachtet, ist ein Urlaub gleich deutlich teurer geworden. Hinzu kommen zwar bereits gesunkene, aber weiterhin bestehende Unsicherheiten hinsichtlich der Pandemiesituation, prekärer politischer Situationen etc., die bei vielen Gästen die Reisebereitschaft einschränken. Auch eine signifikante Veränderung hinsichtlich der Reisegewohnheiten konnte beobachtet werden, beispielsweise bei der Aufteilung der ADR auf Wochentage und Monate.
HotelPartner stellt eindeutig fest, dass sich in diesem Jahr die Änderung des Reiseverhaltens in den Durchschnittsraten nach Monat im Vergleich zu 2019 wieder spiegelt.
Abgesehen von der Luxushotellerie werden den Betrieben mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Gäste wegfallen. Aktuell besteht die Gefahr, dass Urlauber vermehrt in günstigere Destinationen ausweichen. Umso wichtiger ist es jetzt, die richtigen Gäste mit den passenden Angeboten zu erreichen. Hier erfordert es rasches Handeln seitens der Hoteliers.
HotelPartner CCO Florian Augustin kann folgende Bilanz aus der Performance von rund 500 Partnerbetrieben ziehen:
„Es ist kein Zufall, dass in unserem Portfolio an Partnerbetrieben die Gewinnmarge durchgängig ansteigt. Das erreichen wir nicht allein durch Preissteigerungen, sondern viel mehr durch durchdachte Strategien, die an jedes Hotel individuell und unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten angepasst werden. Nur so kann jede Einheit in den Betrieben zu dem besten Preis verkauft werden.“
Florian Augustin (CCO – HotelPartner) freut sich über Aufschwung in den Partnerbetrieben
Somit ist klar: Steigende Kosten direkt auf die Preise umzulegen, wird langfristig nicht erfolgsbringend sein. Hoteliers kann nur nahegelegt werden, eine nachhaltigere Strategie anzustreben. Wie man langfristig trotz Mitarbeitermangels agieren kann, erklärt HotelPartner CEO Rainer M. Willa:
„Die Hotels haben und hatten angesichts der Personalnot keine andere Wahl, als zu automatisieren, was zu automatisieren ist. Wenn die Betriebe es richtig angehen, führen diese Automatisierungen von repetitiven Routineaufgaben langfristig zu immensen Effizienzsteigerungen. Nur so kann die knappe – jedoch für viele Hotels wichtigste – Ressource des Humankapitals an den Stellen eingesetzt werden, wo der Betrieb wirklich profitiert.“
Rainer M. Willa (CEO – HotelPartner) ist zuversichtlich, dass Hoteliers mit Investitionen an den richtigen Stellen, eine langfristig nachhaltige Strategie erreichen können.
Aber wie kommt man zu einer nachhaltigen Strategie?
Selbst die fortschrittlichste Technologie ist wenig wert, wenn diese nicht mit menschlicher Expertise unterstützt wird. Es ist schwieriger als je zuvor, qualifizierte Revenue Manager zu finden und langfristig zu binden. Daher wirkt es verlockend, das menschliche Know-how durch eine reine Softwarelösung zu ersetzen. Artificial Intelligence (AI) – in der deutschen Sprache auch künstliche Intelligenz genannt und mit KI abgekürzt – ist die Zukunft und wird an Wichtigkeit nur zunehmen. Jedoch werden von Revenue-Management-Softwareanbietern teils AI-Wunder angepriesen, die so schlicht (noch) nicht existieren. Eine Synergie aus Technologie, Service und Know-how, um Individualhotels und Hotelketten zu unterstützen, Marktveränderungen in den Griff zu bekommen und Zimmer bestmöglich zu verkaufen, ist die erfolgsbringende Kombination.
Der passende strategische Ansatz im Revenue Management und die richtigen Investitionen werden einen immensen Einfluss auf den Gesamtumsatz und die Rentabilität eines Hotels haben. Für ein funktionierendes Revenue Management müssen abteilungsübergreifende Synergien identifiziert werden, während die Kosten im Auge zu behalten sind. Dies wird das erste Sprungbrett sein, um die Ziele von Betreibern und Eigentümern gleichermaßen in Einklang zu bringen. Revenue-Management-Prozesse wie Vertrieb, Channel Management, Rate Loading oder Reporting müssen weitere Automatisierung erfahren. Denn die Faktoren für strukturiertes Revenue Management sind komplex, und viele Hotels haben noch immer nicht auf eine moderne, dynamische und jederzeit justierbare Preisstrategie umgestellt.
Auch bei Betrachtung der Durchschnittsrate nach Wochentagen sind Abweichungen zu Pre-Corona erkennbar.
Das Fazit der Experten Die meisten Revenue-Management-Systeme allein sind nicht effektiv. Es kommt auf die zugeführten Daten, die eingestellten Algorithmen und auf das Know-how der Anwenderin oder des Anwenders an. Gleiches gilt für BI-Tools. Wenn die Datenflut nicht richtig verstanden oder interpretiert wird, führt es zu falschen Entscheidungen und wenig strategischen Maßnahmen.
Hier stellt sich dann auch die Frage, bis zu welchem Punkt der Betrieb selbst über die Manpower verfügt, diese sehr zeitintensiven Aufgaben selbst zu bewältigen. Besonders in Zeiten der Krise wird viel zu oft das Revenue Management aufgrund von anderen betriebsinternen Herausforderungen vernachlässigt, obwohl es genau dann wichtiger denn je ist.
Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.
Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.
Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.
Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“
Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.
Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.
Auspacken, testen, überzeugen: Die Lukull Musterbox enthält vier bewährte Saucenklassiker – Sauce Rotwein, Sauce Champignon, Sauce Béarnaise und Sauce Käse‑Gratin. Alle sofort einsatzbereit, vielseitig anwendbar und ideal, um neue Gerichte direkt im Küchenalltag zu testen. Für Profis, die ohne Risiko entscheiden wollen.
Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.
BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.
Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.
Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.