Wöhrl übernimmt fränkisches Traditionshotel mit Sterne-Restaurant

| Hotellerie Hotellerie

Barbara und Bernd Glauben verkaufen ihr Romantik Hotel „Goldene Traube“ in Coburg an die Dormero-Hotelkette. Das Unternehmen von Marcus Maximilian Wöhrl wird das bekannte Hotel ab Januar 2019 auch betreiben. Bernd Glauben war lange als Präsident der Sommelier-Union Deutschland aktiv.

Jetzt geben die bisherigen Eigentümer in einer Pressemitteilung private Gründe für den Verkauf an. Man habe in den letzten Jahren viel gearbeitet, und manches Private sei auf der Strecke geblieben, so das Ehepaar Glauben. So habe man sich entschlossen, künftig kürzer treten zu wollen. Die Verträge wurden am Dienstag unterzeichnet. Das neue Hotel bietet knapp 70 Zimmer und Suiten sowie drei Tagungsräume. Wie bisher soll es auch unter dem neuen Betreiber ein Sternerestaurant im Haus geben. 

In der Pressemitteilung würdigt Dormero ausdrücklich das Wirken der bisherigen Inhaber. „Bernd und Barbara haben das Romantik Hotel Goldene Traube in 25 Jahren zu einem weit über die Grenzen Coburgs bekannten Hotel weiterentwickelt. Auszeichnungen wie zum Beispiel den Michelin-Stern für das Gourmetrestaurant Esszimmer machten das Hotel bei Gästen und in der Branche gleichermaßen bekannt."

Über Bernd und Barbara Glauben schreibt Dormero, dass sie zwar „leicht wehmütig“ seien, zugleich aber auch „glücklich“, einen „professionellen Betreiber“ gefunden zu haben.  Zitiert wird das Ehepaar Glauben mit den Worten: „Wir haben in den letzten Jahren viel gearbeitet und manches Private ist auf der Strecke geblieben, so dass wir uns entschlossen haben, künftig kürzer treten zu wollen. Ein gutes Kaufangebot kam dann gerade recht um unsere Pläne verwirklichen zu können.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Marriott-Marke St. Regis Hotels & Resorts hat mit der Eröffnung des The St. Regis Budapest ihr Debüt auf dem ungarischen Markt vollzogen. Das Hotel befindet sich im historischen Klotild Palais, einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 ein deutliches Gewinnwachstum und eine Rekord-Pipeline bei Hotelprojekten. Infolge der positiven Entwicklung hebt der Konzern seine Finanzprognose für das gesamte Geschäftsjahr an.

Die Dorint Hotelgruppe hat in Düsseldorf das neue Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe eröffnet. Das Haus mit 137 Zimmern setzt gestalterisch auf die Modegeschichte des Standorts und ergänzt das Portfolio der Gruppe in der Landeshauptstadt.

Die Gründer des Miniatur Wunderlands planen laut einem Medienbericht ein Hotel auf der Lübecker Wallhalbinsel. Baubeginn und Eröffnungstermin stehen bereits im Raum. Auch der Hotelunternehmer Kai Hollmann soll an dem Projekt beteiligt sein.

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Österreichische Hotelvereinigung widerspricht Berichten über einen Bettenmangel zum Eurovision Song Contest in Wien. Mit 85.000 Betten bietet die Stadt laut Verband genügend Raum für die erwarteten Gäste sowie reguläre Reisende.

Das Hotel am Park in Rust plant eine deutliche Kapazitätserweiterung durch einen Neubau direkt gegenüber dem Europa-Park. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben für das Projekt nun einstimmig zu.

Alltours erweitert seine Eigenmarke zur Sommersaison 2026 um zwei neue Vier-Sterne-Resorts in Bulgarien und Tunesien. Die neuen Standorte setzen schwerpunktmäßig auf All-inclusive-Angebote sowie Sport- und Wellnessbereiche für Familien und Paare.

B&B Hotels führt ein standardisiertes Zertifizierungsprogramm für Führungskräfte ein, um die Servicequalität zu vereinheitlichen. Nach einer erfolgreichen Pilotphase startet der reguläre Schulungsbetrieb im Juli.

Das Landromantik Hotel Oswald feiert sein 75-jähriges Bestehen und blickt auf die Transformation vom Gasthof zum Wellnesshotel zurück. Besonders die kulinarische Entwicklung unter Küchenchef Thomas Gerber prägt das heutige Profil des Familienbetriebs.