Yachthafenresidenz Hohe Düne: Staatsanwaltschaft legt Revision ein

| Hotellerie Hotellerie

Wie angekündigt hat die Staatsanwaltschaft Rostock Revision gegen das Urteil im Prozess um einen möglichen Subventionsbetrug beim Bau des Hotelkomplexes «Yachthafenresidenz Hohe Düne» eingelegt.

Das Landgericht Schwerin hatte Mitte Dezember - wie bereits das Landgericht Rostock im Jahr 2015 - den Unternehmer Per Harald Lökkevik vom Vorwurf des Subventionsbetrugs freigesprochen (Tageskarte berichtete). Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren für den Unternehmer gefordert.

Die Anklagebehörde geht weiter davon aus, dass Lökkevik den Hotel-Komplex zum Schein und damit illegal in zwei Hotels aufgeteilt und so rund 47,5 Millionen Euro Subventionen zu Unrecht bekommen hat. Wie der Sprecher des Staatsanwaltschaft Rostock, Harald Nowack, am Mittwoch der dpa sagte, hatte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bereits 2017 in der Revision wichtige Hinweise gegeben, welche Details noch nicht aufgeklärt seien. Das sei auch im Prozess vor dem Landgericht Schwerin nicht geschehen.

Nowack bezog sich auf die Strafprozessordnung, die besagt, dass bei einer unzutreffenden Entscheidung Revision eingelegt werden muss. Die dabei entstehenden Gerichtskosten spielen nach Nowacks Ansicht bei dem angeblichen Schaden von rund 50 Millionen Euro keine große Rolle. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit dem Leonardo Nürnberg City Center eröffnet Leonardo Hotels Central Europe sein drittes Haus in Nürnberg. Das ehemalige IntercityHotel wurde im Dezember 2025 übernommen, im laufenden Hotelbetrieb modernisiert und auf die Marke ausgerichtet.

Die Kosten für das neue Müritz-Hotel in Klink sind nach Angaben der Investoren von 50 auf 100 Millionen Euro gestiegen. Nach mehreren Verschiebungen soll das Hotel nun im Frühjahr 2027 eröffnen.

ChatGPT kann jetzt verfügbare Restaurantreservierungen von OpenTable anzeigen. Die Integration ist nach Angaben von OpenAI weltweit verfügbar und Teil eines laufenden Rollouts der neuen Reservierungssuche.

Die Allsco GmbH und die Allsco Gravenbruch Hotelbetriebsgesellschaft mbH haben Insolvenzanträge gestellt. Nach einem Bericht der Immobilien Zeitung stehen die Gesellschaften hinter dem Hilton Frankfurt Gravenbruch. Bereits im Juli hatte Bloomberg berichtet, Hilton bereite die Beendigung des Managementvertrags für das Hotel vor.

Die Ahorn Hotels & Resorts haben 92 neue Auszubildende in ihren sieben Hotels begrüßt. Damit beschäftigt die Gruppe in den Ländern Brandenburg, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen aktuell 240 Nachwuchskräfte in verschiedenen Gastronomie- und Hotellerieberufen.

Hilton nimmt mit dem Hilton Istanbul Airport sein 100. Hotel in der Türkei in Betrieb. Das Haus bietet 485 Zimmer, Tagungskapazitäten sowie direkte Nähe zum Flughafenterminal.

Hilton führt das Relevant-Set der YouGov Hotel Rankings 2026 Deutschland mit 28,2 Prozent an. Bei der Kundenzufriedenheit erreicht dagegen 25hours den höchsten Net-Score.

Das neue Motel One im historischen Hansa-Haus in Hannover bekommt einen neuen Zeitplan. Die NORD/LB rechnet nun mit einer Übergabe an Motel One Mitte 2027. Bei der Vorstellung des Projekts im Februar 2025 war noch von einer Hoteleröffnung Mitte 2026 die Rede. Um die Immobilie hatten sich bis zu 20 Hotelbetreiber bemüht.

HG bestätigt, dass Hotelbuchungen innerhalb von Googles AI Mode im Rahmen eines Pilotprojekts als „Direktbuchungen“ für den Hotelkonzern verarbeitet werden. Ob Google dafür eine Provision, Werbegebühr oder andere Vergütung erhält, geht aus den Angaben nicht hervor.

IHG meldet für Deutschland ein Netto-Systemwachstum von sieben Prozent. Die Zahl der geöffneten Hotels und Projekte in der Pipeline liegt inzwischen bei 253 – Anfang 2024 waren es nach Konzernangaben noch 110.