York-Hochhaus in Mannheim wird Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Für das als York-Hochhaus bekannte Gebäude hat die Stadt Mannheim der Eigentümerin, der K1 Holding Luxembourg SA, eine Baugenehmigung für die Kernsanierung und den Umbau des ehemaligen Bürogebäudes zu einem Hotel mit über 200 Zimmern erteilt.

Bereits vor Monaten wurde berichtet, dass in das Gebäude ein Marriott Hotels Marriott-Hotel der Marke Courtyard einziehen soll. (Tageskarte berichtete)

Die Eigentümerin plant zeitnah mit den ersten Rohbaumaßnahmen zu beginnen. Die Fertigstellung und die Aufnahme der Nutzung ist laut K1 Holding für Ende 2025 vorgesehen. Die Holding entwickelte bereits das ehemalige Kaufhof-Gebäude in der Mannheimer Kunststraße.

„Die neue Nutzung des lange leerstehenden Gebäudes wertet das Umfeld des Europaplatzes als wichtigem Stadteingang auf und entspricht dem aktuellen Bebauungsplan“, zeigt sich Oberbürgermeister Christian Specht erfreut über die aktuelle Entwicklung. „Mit der zügig erteilten Baugenehmigung und Baufreigabe hat die Stadt die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Immobilie in absehbarer Zeit wieder vollständig in Stand gesetzt und attraktiv genutzt wird.“

Baubürgermeister Ralf Eisenhauer betont: „Die Entwürfe für eine Revitalisierung dieses sichtbaren Hochhauses in prominenter Lage wurden im Vorfeld dem Mannheimer Gestaltungsbeirat präsentiert und dort ausdrücklich begrüßt und zur Umsetzung empfohlen.“

Das „York“-Gebäude stand zuletzt mehrere Jahre leer. Die Kontaktaufnahme der Stadt mit dem vorherigen Eigentümer gestaltete sich schwierig. Insgesamt ist in solchen Fällen der Handlungsspielraum der Stadt sehr beschränkt, da sie keine Maßnahmen gegen den Eigentümer ergreifen kann, nur weil das leerstehende Objekt stadtplanerisch bedeutsam ist.

Es nicht das erste Mal, dass in dem bekannten Hochhaus, in dem früher einmal die Verwaltung der Elektronikfirma BBC York untergebracht war, ein Hotel geplant ist. Schon vor einigen Jahren scheiterten die Pläne für ein 5-Sterne-Hotel. Die bisherigen Eigentümer aus Aserbaidschan konnten ihre Versprechen nicht einhalten. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Aroundtown hat auch das HanseDom Hotel in Stralsund an Sunday Hotels vermietet. Das Hotel soll vollständig renoviert und dafür vorübergehend geschlossen werden; parallel ist eine Modernisierung des HanseDom geplant.

Premier Inn plant ein Hotel mit 244 Zimmern im Münsteraner Quartiersensemble „Drei Schwestern“. Das Haus am Dortmund-Ems-Kanal soll 2029 eröffnet werden.

Hotel Indigo hat weltweit das 200. Hotel eröffnet. Die zur IHG-Hotelgruppe gehörende Marke verdoppelte damit seit 2019 die Zahl ihrer eröffneten Häuser. Weitere 134 Hotels befinden sich derzeit in der Entwicklung.

Generator erweitert seine Präsenz in London und Paris. Das Unternehmen übernimmt das Novotel London Greenwich und unterzeichnet einen Managementvertrag für ein Bürogebäude im 13. Pariser Arrondissement.

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.