Zehn Hotels für „Hotel Design Award 2022“ nominiert

| Hotellerie Hotellerie

Für die Auszeichnung „Hotel Design Award 2022“, die im Rahmen des 196+ forum Mailand am Montag verliehen wird, hat die Jury unter 15 Bewerbern aus neun europäischen Ländern nun zehn Hotels nominiert. 

Zu den Kriterien für die Preisvergabe gehören die Originalität des Architektur- und Designkonzeptes, die damit einhergehende architektonische Qualität des Gebäudes und der Fassade sowie die Gestaltung der Inneneinrichtung. Im Fokus steht dabei der Gestaltungsansatz und das damit verbundene „story telling“ für ein überzeugendes Hotelkonzept.

Unter den zehn Nominierten befinden sich je drei Häuser aus Italien und Österreich sowie je ein Hotel aus Dänemark, Griechenland, Kroatien und der Schweiz. Andreas Martin, Jury-Vorsitzender: „Unter den zehn nominierten Hotels aus insgesamt sechs europäischen Ländern befinden sich alle vier Ferienhotels, die am Wettbewerb teilnehmen, sowie sechs Stadthotels. Alle Nominierten haben über den gestalterischen Ansatz einen Bezug zum Standort und der Destination hergestellt, einige eher hintergründig, andere ausdrucksvoller. Für die interdisziplinär besetzte Jury wird es daher wieder eine Herausforderung drei eindeutige Finalisten zu bestimmen.“

Sebastian Noack, Sprecher der Jury und Head of International Project Business bei Bette: „Die Bewerbungen ließen sich in vielen Kategorien klar beurteilen, doch gerade das in die Jahre gekommene Schlagwort ´story telling´ führte zu einer regen Diskussion innerhalb der Jury: Sollte dieser Punkt ein auch lokal unabhängiges Thema markant, grell und unübersehbar aufgreifen oder ist nicht gerade die unaufgeregte Integration lokaler Besonderheiten als Designkonzept herausragender, das dem Gast ein authentisches Erlebnis in der Region bietet? Die eingereichten Bewerbungen spannten den Bogen von einem zum anderen Extrem und geben so sicherlich interessante Impulse für künftige Arbeiten.“

Die zehn nominierten Hotels

Bewerben konnten sich Hotels, die zwischen Januar 2021 und Mai dieses Jahres in Europa fertiggestellt und eröffnet wurden. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten, Designer, Eigentümer und Entwickler von Hotels aus Europa.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.