Industrie

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Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der bayerische Küchenausstatter Rational will wachsen. Dabei hat der neue Vorstandsvorsitzende vor allen Dingen den US-amerikanischen Markt im Auge, den dort arbeiteten viele Profiküchen noch so, wie in Deutschland vielleicht vor 20 oder 25 Jahren gekocht wurde. Als zukünftige Kunden für die Kochautomaten aus Landsberg hat die neue Konzernführung Gastro-Ketten, Schnellrestaurants, Supermarkt- und Tankstellenketten sowie Möbelmärkte, die auch Essen anbieten, im Visier.

Nachdem bereits die Brauereien Krombacher, Warsteiner, Veltins und Bitburger ordentliche Strafen vom Kartellamt erhalten haben, kommt nun offenbar auch der Oetker-Konzern an die Reihe. Wie der Focus am Wochenende berichtete, werden die Kartellwächter ein Bußgeld in Höhe von 190 Millionen Euro verhängen. Immerhin fast zehn Prozent des Jahresumsatzes der Radeberger Gruppe.

Während die Deutschen immer weniger Bier trinken, ist der Gerstensaft in China ein echter Verkaufshit. Das haben auch die deutschen Brauereien erkannt und exportieren mehr als je zuvor. 2005 lagen die Einfuhren in das Land der Mitte noch bei 25.000 Hektolitern, 2013 waren es bereits über eine Million – eine Steigerung um das Vierzigfache. Für die Brauereien ein gutes Geschäft, kostet das Bier vor allem in den Gaststätten oft das Dreifache im Vergleich zu Deutschland.

Wer häufig Bahn fährt und dabei gern ein Bierchen trinkt, wird es bereits wissen: Die Deutsche Bahn hat ihren Bierlieferanten gewechselt. Ab sofort werden auf der Schiene Bitburger und Erdinger ausgeschenkt, nicht mehr an Bord sind hingegen die Marken der Brauerei Anheuser-Busch InBev wie Beck´s und Franziskaner. Der Auftrag für die Bistro-Versorgung werde in regelmäßigen Abständen neu ausgeschrieben, so eine Sprecherin.

Amazon möchte mit seinem Lebensmittel-Lieferdienst „Amazon Fresh“ offenbar auch in Deutschland durchstarten.  Wie verschiedene Medien berichteten, sei der Start für spätestens diesen September geplant. Die Verhandlungen über Lagerflächen und LKW-Flotten seien bereits im vollen Gange. Die Produktpalette des neuen Online-Angebots wird sich an klassischen Supermärkten orientieren, also neben Obst und Gemüse auch Fleisch, Fisch und Molkereiprodukte.

Die rheinland-pfälzischen Rhodius Mineralquellen haben eine Rückrufaktion gestartet. Es geht um eine Charge der Marke „Vulkanpark-Quelle Eifel Medium“, die laut Unternehmen Putzmittel-Rückstände enthalte. Das Wasser sei geschmacklich stark beeinträchtigt, eine akute Gesundheitsgefährdung bestehe jedoch nicht. Die verunreinigten Flaschen können im Handel zurückgegeben werden.

Die Deutschen lieben Kaffeekapseln. Allein im vergangenen Jahr stieg der Absatz um 27,5 Prozent. Marktführer ist nach wie vor Nespresso, doch mittlerweile sind auch die Discounter mit auf den Zug aufgesprungen. So verkaufte Aldi innerhalb weniger Monate stolze 300.000 seiner „Expressi“-Maschinen. Ab März wird zudem noch Tchibo mit einer eigenen Kapselmaschine in den Markt einsteigen.

Viele Brauereien ächzen unter dem mangelnden Bierdurst der Deutschen. Aber wirklich alle Brauereien? Nein! Die Paulaner-Brauerei stemmt sich gegen den Trend und verkaufte im vergangenen Jahr mehr Bier. Wie der Mutterkonzern Brau Holding International (BHI) mitteilte, legten auch die übrigen Marken des Unternehmens zu. Der Absatz stieg um 1,2 Prozent auf nun 5,5 Millionen Hektoliter – etwa ein Viertel des gesamten Bierabsatzes im Freistaat.