Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.
Die 370GRAD Roadshow geht am 27. Oktober 2026 in München in die zweite Runde – mit rund 40 Ausstellern und damit noch einmal größer als bei der Premiere im vergangenen Jahr. In der Design Offices Macherei präsentieren Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen ihre Produkte, Konzepte und Lösungen für Hotellerie, Gastronomie und Catering.
Weinanbau im Norden wird angesichts steigender Temperaturen immer populärer. Auch in Niedersachsen setzen einige Betriebe vorwiegend auf weiße Trauben - das Wichtigste: Sie müssen pilzresistent sein.
Berentzen Apfelkorn könnte bald aus demselben Haus kommen wie amerikanischer Whiskey. Das US-Schwergewicht Sazerac erwägt ein Übernahmeangebot.
Keime gibt es fast überall. Problematisch wird es meistens erst, wenn sie eine Resistenz gegen Antibiotika entwickelt haben. Um auf das Risiko dieser sogenannten ESBL-Keime in Wurstwaren hinzuweisen, hat die Grünen-Fraktion im Bundestag eine Stichproben-Untersuchung in Supermärkten, Discountern und Bäckereien durchführen lassen. Das Ergebnis ist erschreckend: In zehn von 63 Wurst- und Schinkenproben wurden ESBL-Keime gefunden. Bei Produkten aus Pute sah es sogar noch düsterer aus: Das Labor wurde bei 66 Prozent der untersuchten Proben fündig.
Die großen Lebensmittelhersteller wie Nestlé, Coca-Cola oder Unilever engagieren sich nicht genug für den Klimaschutz, so die Hilfsorganisation Oxfam. Wie eine aktuelle Studie belegte, verursachen die zehn größten Produzenten von Lebensmitteln mehr klimaschädliche Treibhausgase als die vier skandinavischen Länder zusammen. Die Lebensmittelriesen könnten bis 2020 80 Millionen Tonnen weniger verursachen, ist sich Oxfam sicher. Das sei ein Umfang, als ob man in Los Angeles, Peking, London und New York die Autos von der Straße nähme.
Auf der Konferenz der Verbraucherschutzminister wurde natürlich nicht nur über Hygiene gesprochen – auch die Käfig-Eier standen auf dem Programm. Demnach soll in Zukunft erkennbar sein, ob in Produkten wie Nudeln oder Backmischungen die besagten Eier enthalten sind. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt signalisierte bereits sein Wohlwollen. Er halte einen nationalen Alleingang allerdings für schwierig. Zudem könnten sich die Verbraucher auch schon jetzt gegen Käfig-Eier entscheiden, wenn sie Produkte mit EU-Bio-Siegel kaufen würden.
Jetzt aber ganz tapfer, liebe Rotwein und Schoko-Liebhaber: Resveratrol, so heißt der Stoff, dem Schluckspechte und Schleckermäuler bislang immer gesundheitsfördernde Wirkung zusprachen. Deshalb durfte es auch gerne mal ein Stückchen oder Schlückchen mehr sein. Es würde ja das Leben verlängern. Jetzt stellt eine Studie aber klar, dass der sekundäre Pflanzenstoff, zumindest beim Menschen, wirkungslos scheint.
Da konnte das Stuttgarter Zollfahndungsamt aber die Korken knallen lassen – zusammen mit der EU-Anti-Betrugsbehörde OLAF enttarnten sie einen millionenschweren Bierbetrug. Eine 16-köpfige Bande hatte offenbar 5.000 LKW-Ladungen mit rund 120 Millionen Liter Bier und 716.000 Liter Wein nach Großbritannien transportiert, dabei aber Deutschland als Zielort angegeben. Durch die günstige Bier- und Weinsteuer hierzulande schafften es die Betrüger so auf stolze vier Millionen Euro Gewinn.
Mit einer Online-Petition hat ein US-amerikanischer Teenager die Inhaltsstoffe bei Coca-Cola geändert. Von nun an soll in keinem Getränk des Konzerns mehr bromiertes Pflanzenöl (BVO) verwendet werden. Der junge Amerikaner hatte das Unternehmen mittels Petition zwar nur dazu aufgefordert, BVO aus dem Getränk Powerade zu entfernen, doch Coca-Cola ging noch einen Schritt weiter. Nun sollen auch alle anderen Produkte ohne das Pflanzenöl auskommen.
Dirk Kollmar, Hauptgesellschafter und Geschäftsführer der Oettinger Brauerei, ist am Samstag im Alter von 50 Jahren plötzlich an Herzversagen verstorben, teilte das Unternehmen mit. Kollmar und sein vor einem Jahr gestorbener Vater Günther hatten Oettinger zusammen zu einer der größten Brauereigruppen Deutschlands gemacht.
Jetzt kann jeder aus einem billigen Wein einen edlen Tropfen machen. Wird ein bisschen Gallussäure beigemischt, soll sich schnell ein Geschmack einstellen, als hätte selbst die mieseste Plörre jahrelang im Eichenfass gelagert. Ein deutscher Forscher will herausgefunden haben, dass allein diese Gerbsäure für die Barrique-Note von Rotwein verantwortlich ist.