Berentzen spricht über Kauf durch US-Konzern

| Industrie Industrie

Der Schnaps- und Getränkehersteller Berentzen ist in Gesprächen zu einer Übernahme durch einen Branchenriesen aus den USA. Mit dem auf Whiskey spezialisierten Konkurrenten Sazerac wird über ein öffentliches Übernahmeangebot verhandelt, wie die Firma aus dem niedersächsischen Haselünne nach einem entsprechenden Bericht des Finanzdienstes Bloomberg bestätigte.

Der unter anderem für Berentzen Apfelkorn und Puschkin Vodka bekannte deutsche Anbieter war zuletzt an der Börse rund 35 Millionen Euro wert. Für Sazerac mit Marken wie Southern Comfort und Buffalo Trace wäre eine solche Übernahme leicht zu stemmen:

 

Dem «Wall Street Journal» zufolge bot Sazerac in diesem Jahr dem Jack-Daniel's-Hersteller Brown-Forman eine rund 15 Milliarden Dollar schweren Übernahmedeal an, bekam aber im ersten Anlauf einen Korb. Stattdessen kaufte Sazerac jüngst den britischen Spirituosen-Hersteller Au Vodka. Der Deal war nach Bloomberg-Informationen rund 300 Millionen Pfund (350 Millionen Euro) schwer.

Berentzen hatte zuletzt mit einer schleppenden Alkohol-Nachfrage zu kämpfen. Nach dem ersten Halbjahr wurden die Jahresziele nach unten geschraubt. Der Halbjahresumsatz schrumpfte um gut elf Prozent auf 71 Millionen Euro, der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern sackte um mehr als 80 Prozent auf rund 600.000 Euro ab. Von Berentzen kommen auch Spirituosen wie Doornkaat und Bommerlunder. Daneben werden alkoholfreie Getränke hergestellt, darunter Mio Mio und in Lizenz Sinalco.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Die 370GRAD Roadshow geht am 27. Oktober 2026 in München in die zweite Runde – mit rund 40 Ausstellern und damit noch einmal größer als bei der Premiere im vergangenen Jahr. In der Design Offices Macherei präsentieren Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen ihre Produkte, Konzepte und Lösungen für Hotellerie, Gastronomie und Catering.

Weinanbau im Norden wird angesichts steigender Temperaturen immer populärer. Auch in Niedersachsen setzen einige Betriebe vorwiegend auf weiße Trauben - das Wichtigste: Sie müssen pilzresistent sein.

REWE lässt Lebensmittel in vier Städten über Wolt, Uber Eats und Lieferando ausliefern. Die beteiligten Plattformen bauen damit ihr Angebot über klassische Restaurantlieferungen hinaus aus.

Pressemitteilung

Apaleo, die Property Management Plattform, die Hoteliers volle Kontrolle über ihre Technologie gibt, ist eine Partnerschaft mit der EHL Hospitality Business School eingegangen. Als erster offizieller Industriepartner unterstützt Apaleo die Spezialisierung „Human-Centered Digitalization“ im Rahmen des Master's in Hospitality Management (MiHM).

Steigende Kosten und sinkende Nachfrage setzen Winzer unter Druck. Eine neue Prämie soll helfen – und könnte auch die Artenvielfalt fördern. Was sich im Weinbau jetzt ändert.

Der 2026er-Jahrgang gilt wegen des Hitzesommers als vielversprechend. Und die Winzer müssen sich an neue Regeln halten. Die neue Qualitätseinteilung wurde bereits im Jahr 2021 im Rahmen einer Weinrechtsänderung beschlossen.

Pressemitteilung

Das am 24. und 25. November 2026 im Hotel Bristol Berlin stattfindende GreenSign Future Lab liefert Entscheidern aus Hotellerie, Gastronomie und Tourismus konkrete Strategien für betriebliche Zukunftsfragen. Im Zentrum der Konferenz stehen messbare Klimarisiken, bezahlbare Nachhaltigkeit, zukunftsfähige Führung und neue Markttrends wie Longevity.

Pressemitteilung

Die IST-Hochschule für Management und die BIO HOTELS gehen künftig gemeinsame Wege. Im Fokus der Kooperation stehen die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden sowie die Förderung qualifizierter Nachwuchskräfte.

Pressemitteilung

Engagierte Arbeitgeber aus Hotellerie und Gastronomie haben in diesem Jahr wieder die Chance auf den Publikumspreis von kununu, dem Hotelverband Deutschland und der Deutschen Hotelakademie. Die Auszeichnung wird im Rahmen des Hospitality HR Summit verliehen und würdigt Unternehmen, die sich durch eine starke Arbeitgebermarke, eine wertschätzende Unternehmenskultur und einen aktiven Dialog mit ihren Mitarbeitenden auszeichnen.

Frankreich erwartet 2026 eine Weinproduktion von knapp 34 Millionen Hektolitern und damit eine der schwächsten Ernten der vergangenen 30 Jahre. Trockenheit, Hitzewellen und weniger Rebflächen drücken die erwartete Produktion deutlich unter den Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025.