Digitales Kassenbuch: Gastrofix sagt Zettelwirtschaft den Kampf an

| Industrie Industrie

Die Kassenfirma Gastrofix hat ein digitales Kassenbuch auf den Markt gebracht. Damit lassen sich alle Bargeldbewegungen im Betrieb einfach und digital protokollieren und nachverfolgen. Die Funktion soll nicht nur äußerst praktisch und zeitsparend, sondern auch bei unangekündigten Kassen-Nachschauen eine echte Hilfe sein. Dem Prüfer kann auf Verlangen unverzüglich ein GoBDkonformer Gesamtüberblick mit allen Bargeldflüssen präsentiert werden. 

Mit der Entwicklung des digitalen Kassenbuchs geht Gastrofix, nach eigenen Angaben, auch auf die Wünsche seiner Kunden ein: „Wir stehen im kontinuierlichen Austausch mit Gastronomen und Hoteliers, die unser Kassensystem nutzen“, erklärt Tanja Bach, Leiterin Produktentwicklung bei Gastrofix. „Es hat sich gezeigt, dass die Implementierung eines digitalen Kassenbuchs für viele eine enorme Erleichterung des Arbeitsalltags bedeutet.“ 
 

Weitere Neuheiten bei Gastrofix: Outlet-Steuerung und Konferenzpauschalen 
Ebenfalls neu bei Gastrofix ist zum einen die sogenannte Outlet-Steuerung. Damit können Kunden jetzt auf ein und demselben Gerät zwischen verschiedenen Betrieben oder auch Bereichen hin- und herwechseln, ohne die App neu zu installieren. Somit lässt sich zum Beispiel ein mobiles Gerät einfach und bequem in mehreren Betrieben nutzen. Zum anderen ist es nun auch möglich, Konferenzpauschalen anzulegen. Damit können mehrere unterschiedliche Positionen zu einem einzigen Artikel zusammengefasst werden, zum Beispiel Bier, Schnitzel und Raummiete als Artikel „Tagesevent“. Während auf der Rechnung dann nur der gesamte Pauschalbetrag ausgewiesen wird, sehen Kunden in ihrer Cloud alle Einzelartikel und können den Verbrauch genau nachvollziehen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der deutsche Weinmarkt steht unter Druck: Im Jahr 2025 sanken Absatz und Umsatz um jeweils sieben Prozent. Während die Zahl der Käuferhaushalte stabil blieb, griffen die Verbraucher seltener zu. Deutsche Erzeuger konnten ihren Marktanteil trotz der schwierigen Rahmenbedingungen leicht steigern.

Mit 4,5 Millionen Tonnen erreichte die deutsche Gemüseernte 2025 einen historischen Rekordwert. Vor allem Speisezwiebeln und der ökologische Anbau verzeichneten signifikante Zuwächse, während Nordrhein-Westfalen seine Position als wichtigstes Anbaubundesland behauptete.

Startschuss für ein millionenschweres Bauprojekt: In der Düsseldorfer Ulmenstraße entsteht bis 2027 ein neuer Metro Großmarkt. Der Standort setzt auf ein nachhaltiges Energiekonzept und soll die Versorgung der regionalen Gastronomie langfristig sichern.

Die Internorga 2026 in Hamburg präsentiert ihr Rahmenprogramm. Von Trendanalysen auf der Open Stage bis hin zu Fachkongressen über Nachhaltigkeit und Digitalisierung bietet die Messe Impulse und Lösungen für die Herausforderungen der Branche.

Die Finalisten für den Internorga Zukunftspreis 2026 wurden bekannt gegeben. Neun Unternehmen aus den Bereichen Food, Technik und Gastgewerbe konkurrieren im März in Hamburg um die Auszeichnung für besondere Innovationskraft und Nachhaltigkeit.

Mineralwasser mit Geschmack und stilles Wasser: Das sind 2025 Wachstumstreiber beim Gerolsteiner Brunnen gewesen. Vor allem Wasser ohne Kohlensäure habe überdurchschnittliche Zuwächse erzielt, teilte das Unternehmen mit.

Eigentlich machen niedrige Temperaturen Grünkohl bekömmlicher. In diesem Jahr haben ihm jedoch viele Schneefälle zugesetzt. Einige Bauern beenden die Erntesaison vorzeitig. Das Wintergemüse wird bis Ende März in geselliger Runde gegessen.

Das VDP-Weingut St. Antony kombiniert 2026 Weinverkostungen mit akustischen Erlebnissen. Mit der Silent Disco Weinprobe in Nierstein und einem technischen StudioTalk in Mainz-Gonsenheim werden neue Wege in der Weinvermittlung beschritten.

Die schottische Brauerei Brewdog hat die Beratungsgesellschaft AlixPartners beauftragt, um neue Investoren zu gewinnen oder einen vollständigen Verkauf vorzubereiten. Davon könnten die weltweit vier Brauereien, die rund 70 Bars sowie die bekannten Marken wie Punk IPA betroffen sein.

Der Schweizer Hersteller Franke Coffee Systems nutzt die Fachmesse Intergastra in Stuttgart für die Deutschlandpremiere seiner neuen A-Linie. Die Modellreihen A600 und A800 lösen die bisherige Generation ab und richten sich an Betriebe in der Gastronomie, Hotellerie und im Außer-Haus-Markt.