Hotelbetten-Suchmaschine will Gäste gut schlafen lassen

| Industrie Industrie

Das Fachmagazin „Schlafen Spezial“ präsentiert jetzt einen Hotel-Betten-Check. Eine an Gäste gerichtete Suchmaschine will damit erstmals ein Nachschlagewerk über das konkrete Bettenangebot der Hotellerie schaffen. Teilnehmenden Hotels winken Informationen und ein Zertifikat.

Für den Hotelier stellt das Hotelbett eine besondere Herausforderung dar. Es bildet nicht nur die Grundlage des Geschäftsmodells eines Hotels – es muss vor allem stets den Ansprüchen möglichst vieler Gäste gerecht werden. Hier soll nun der Hotel-Betten-Check unkompliziert Abhilfe schaffen. Vier Fragebögen mit zusammen über 100 Fragen sowie einem gesonderten Kapitel zum Thema Nachhaltigkeit erfassen jene relevanten Aspekte, um Ausstattung, Organisation und Pflege des vorhandenen Bettenangebotes kritisch überprüfen zu können.

„Je nach gewählter Auswertungsstufe stehen neben einem Schnell-Check auch ein Komfort- und ein Analyse-Check zur Verfügung. Hier werden nicht nur Schulnoten verteilt. Es lassen sich auch Vergleiche innerhalb gewisser Kriterien anstellen, wie zum Beispiel Klassifizierung, Zimmerzahl, Region oder auch Gruppen- und Verbandszugehörigkeit. Der Test selbst samt Ergebnis ist anonym, die eigenen Daten sind für Dritte nicht einsehbar. Für die Mühe der Beantwortung des umfangreichen Fragenkataloges winken neben der Erkenntnis über die eigenen Hotelbetten zur Belohnung ein Zertifikat sowie die Möglichkeit, ebenfalls kostenfrei, sich im künftigen Hotel-Betten-Report listen zu lassen“, so Jens Rosenbaum, Chefredakteur von „Schlafen Spezial“. 

Diese an die Gäste gerichtete Suchmaschine für Hotelbetten bündelt schließlich alle Informationen aus dem Check-in Bezug auf folgende Kriterien: Hierzu zählen beispielsweise die Länge des Bettes, das zur Verfügung gestellte Kissenmenü oder die Auswahl an Zudecken. Aber auch eine spezielle Allergikereignung und das Thema Nachhaltigkeit gehören dazu.

So soll erstmals ein Nachschlagewerk über das konkrete Bettenangebot der Hotellerie geschaffen werden. Die Finanzierung wird über klassische Werbung im Hotel-Betten-Report erfolgen. In einer Partnerschaft zwischen Hotelverband, Fachverlagen und Sponsoren ist der hotel-betten-check.de jetzt im Internet live geschaltet. Dieser richtet sich an die gesamte D A C H-Region. Ausgehend von dem Buch „Das Hotel-Bett“, welches 2019 im Fachbuchverlag Erich Schmid in Berlin erschienen ist, fanden sich die Projektpartner zusammen, um eine Informationslücke für jene Gäste zu schließen, die nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach der Qualität und vor allem der Hygiene des Bettenangebotes suchen.

Jens Rosenbaum fügt hinzu: „Gerade bedingt durch die Corona-Pandemie rückt das Thema Hygiene und Nachhaltigkeit mehr in den Fokus des Interesses der Reisenden. Dabei spielt die Schlafhygiene in Verbindung mit gesundem Schlaf eine spürbar bedeutendere Rolle. Also eine gute Chance für Hoteliers, hier bei den Gästen gezielt punkten zu können. Dabei wird der Hotel-Betten-Check eine gute Unterstützung sein.“ 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Lukull steht schon immer für weit mehr als seinen beliebten Klassiker, die Sauce Hollandaise. Nun wird die Range des Marktführers um zwei neue, vegetarische Saucen erweitert, die den Küchenalltag erleichtern. Die milde Champignon Sauce und die kräftige, glutenfreie Rotwein Sauce.

Extremer Regen löst im wichtigsten Kaffee-Anbauland Brasilien Erdrutsche mit verheerenden Folgen aus. Das wird auch hier an der Kaffeemaschine spürbar. Deutschland ist mittlerweile der größte Abnehmer brasilianischen Kaffees.

Die Münchener Kaffeekette Coffee Fellows steigt in den Markt für trinkfertige Dosengetränke ein. Ab April sind sechs Kaffee- und Matcha-Sorten im Handel und in den Filialen erhältlich.

Pressemitteilung

Am 1. und 2. März wurde die Messe Karlsruhe erneut zum Treffpunkt für die nationale und internationale Weinbranche: Zur dritten Ausgabe der EUROVINO kamen über 500 Ausstellende sowie Fachpublikum aus Handel, Gastronomie und Hotellerie nach Karlsruhe. In konzentrierter wie persönlicher Atmosphäre entstanden interessierte Gespräche, neue Geschäftskontakte sowie die Möglichkeit, Partnerschaften zu intensivieren.

Die Traditionsmanufaktur Kahla in Thüringen kämpft erneut mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und hat ein Insolvenzverfahren zur Sanierung eingeleitet. Trotz einer drastisch reduzierten Belegschaft und schwieriger Rahmenbedingungen durch hohe Energiekosten, soll die Produktion am historischen Standort fortgesetzt werden.

Henkell Freixenet erwirbt die restlichen Anteile an Freixenet S.A. und wird nach acht Jahren partnerschaftlicher Zusammenarbeit zum alleinigen Eigentümer des spanischen Weltmarktführers für Cava. Während die Familie Ferrer künftig auf eigene Weingüter setzt, bleibt die Führung der Marke in Wiesbaden konzentriert.

Die finanzielle Schieflage von BrewDog mündet in einer Teilübernahme durch Tilray Brands. Für 33 Millionen Pfund sichert sich der US-Konzern die Markenrechte und elf Bars, während 38 Standorte schließen müssen und das deutsche Geschäft in die Liquidation geht.

Jägermeister stemmt sich gegen die flaue Nachfrage nach Hochprozentigem: Trotz weltweit rückläufiger Spirituosenmärkte habe sich das Unternehmen gegen den Trend behauptet und Marktanteile gewonnen, wie die Mast-Jägermeister SE in Wolfenbüttel mitteilte.

Der französische Konzern Groupe SEB streicht weltweit 2100 Stellen, um auf sinkende Gewinne im Jahr 2025 zu reagieren. Besonders betroffen sind auch Werke und Arbeitsplätze in Deutschland: An drei Traditionsstandorte ist zudem geplant, die Fertigung von Kochgeschirr, Backformen und Messern einzustellen.

Brandenburgs Spargelbauern setzen auf einen frühen Start in die Saison. An Ostern soll das erste Gemüse geerntet sein. Doch die Landwirte bangen um ihre Konkurrenzfähigkeit.