Tarifeinigung bei Krombacher und Veltins

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Die Beschäftigten der Brauereien Krombacher und Veltins erhalten mehr Geld. Darauf haben sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und die Unternehmen geeinigt. Wie die NGG am Montag in Düsseldorf mitteilte, sieht die Tarifeinigung eine Corona-Prämie in Höhe von 750 Euro je Beschäftigtem vor. Vom kommenden Jahr an steigen die Löhne dann um 2,4 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Abschluss gilt laut NGG für die insgesamt gut 1750 Beschäftigten der beiden Unternehmen.

Die NGG äußerte sich zufrieden mit dem Abschluss. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gebe es für die Beschäftigten ein spürbares Lohn-Plus. «Die Einigung zeigt, wie sehr es auf die Sozialpartnerschaft gerade in der Krise ankommt», erklärte der NGG-Landesvorsitzende NRW, Mohamed Boudih, laut einer Mitteilung. Ein Sprecher der Veltins-Brauerei sagte, man sei glücklich mit dem Abschluss. In der Corona-Prämie drücke sie Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern aus.

Laut NGG sieht der Abschluss außerdem vor, dass Azubis nach ihrer Ausbildung übernommen und für mindestens sechs Monate weiter beschäftigt werden müssen. Für ältere Beschäftigte bleibe eine tarifliche Regelung zur Altersteilzeit bestehen.

Eine Vereinbarung mit Warsteiner kam in den Verhandlungen nicht zustande. «Wir hätten uns von der Gewerkschaft NGG mehr Augenmaß für die wirtschaftliche Lage der Brauereien im bereits zweiten Corona-Jahr gewünscht», hieß es in einer Stellungnahme der Brauerei. Das Unternehmen sprach von «überzogenen Forderungen». Man habe der Gewerkschaft ein Angebot gemacht, das dieser jedoch nicht hoch genug gewesen sei. Es dürfe nicht vergessen werden: «Corona ist noch nicht vorbei.» Der NGG-Landeschef kündigte an, sich nun gemeinsam mit Betriebsräten für einen neuen Tarifvertrag bei Warsteiner und der Warsteiner-Tochter Paderborner einsetzen zu wollen.


 

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