Transgourmet startet Projekt "Grüne Logistik"

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Unser Lebensstil in der heutigen Zeit geht deutlich zulasten von Umwelt und Klima. Erst 2021 gab es mit 36,3 Milliarden Tonnen einen neuen Höchstwert an CO2-Emissionen. Die Folgen sind bekannt: die Erwärmung des Klimas und die daraus resultierende Zerstörung unseres Ökosystems. Um diese Entwicklung so weit wie möglich zu verlangsamen, müssen konsequente Maßnahmen ergriffen werden. Der Green Deal der EU sieht dabei vor, die Netto-Emissionen von Treibhausgasen bis 2050 auf null zu reduzieren.

Transgourmet ist nach eigener Aussage der erste Lebensmittelgroßhändler Deutschlands, der seine Kunden klimaneutral beliefert. Nach zahlreichen Projekten wie der Einführung der Bio-Eigenmarke Transgourmet Natura im Jahr 2021 sowie Transgourmet Plant-based ist die Grüne Logistik der nächste große Schritt auf dem Weg, nachhaltigstes Unternehmen der Branche zu werden.

Garantiert wird die klimaneutrale Belieferung durch drei Schritte:

Vermeiden

Der klimafreundlichste Transport ist der, der nicht stattfindet. Deshalb optimiert Transgourmet im ersten Schritt seine Logistikdienstleistungen, um Nachlieferungen zu reduzieren und bei teilnehmenden Kunden Lieferstopps einzusparen. Zudem wird für jeden Kunden, der bereit ist, auf ein paar Stopps zu verzichten, ein Baum gepflanzt – ein zusätzlicher Beitrag zum Klimaschutz.

Reduzieren

Um den ökologischen Fußabdruck bei den weiter stattfindenden Touren möglichst klein zu halten, stellt das Unternehmen darüber hinaus seinen Fuhrpark sukzessive auf alternative Antriebsformen wie biogasbetriebene LKW um. Geplant ist der Einsatz von etwa 360 solcher Fahrzeuge bis zum Jahr 2030. Auch andere alternative Antriebe wie Elektrofahrzeuge wurden bereits geprüft.

Kompensieren

Die verbleibende Menge an CO2 kompensiert das Unternehmen im dritten Schritt mit der Förderung von ausgesuchten Klimaschutzprojekten in Kooperation mit myclimate. Ob energiesparende Solarkocher auf Madagaskar, die Versorgung ärmerer Haushalte und Institutionen in Uganda mit sauberem Trinkwasser oder das Kompostieren von Abfall in Indonesien – alle Projekte sind Gold-Standard-zertifiziert und gewährleisten damit, dass Treibhausgasemissionen tatsächlich in der angestrebten Höhe reduziert werden. Auch wird dafür Sorge getragen, dass die Projekte gut für die lokale Umwelt und sozialen Belange der Bevölkerung sind.

Christoph Nörtershäuser, Mitglied der Geschäftsleitung und Leitung Logistik Foodservice, führt aus: „Wir können derzeit nicht ganz ohne CO2-Ausstoß auskommen. Um dennoch jedes Gramm auszugleichen, liegt uns die Förderung von globalen Klimaprojekten sehr am Herzen. Allein dafür investieren wir einen hohen Betrag pro Jahr. Außerdem möchten wir jeden Kunden dazu aufrufen, mit uns gemeinsam Stopps und damit auch CO2-Emissionen zu sparen.“ Transgourmet geht damit einen weiteren Schritt hin zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz.


 

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