Weinlese 2025 in Deutschland - Blick in die Weinberge stimmt optimistisch

| Industrie Industrie

Die deutschen Winzerinnen und Winzer der 13 Weinbaugebiete können mit Zuversicht auf die Weinlese 2025 blicken: Gesunde Reben lassen zum aktuellen Zeitpunkt einen exzellenten Jahrgang erwarten.

"Das Wetter in den nächsten sechs Wochen wird entscheidend sein, doch der Blick in die Weinberge stimmt optimistisch, dass die deutschen Winzer auch in diesem Jahr die gewohnte Top-Qualität in die Flasche bringen werden", betont Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes und selbst Weinbauer. Weinfreunde können sich bereits Ende August auf den ersten Federweißen freuen. Die Hauptlese des 2025er-Jahrgangs beginnt voraussichtlich in der ersten Septemberwoche.

Deutsche Weine gehören mittlerweile zu den besten weltweit, wie beispielsweise Rieslinge von der Mosel, aus dem Rheingau, der Pfalz, Württemberg oder Baden. Die besondere Verbindung von Herkunft, Handwerk und Charakter macht deutschen Wein zu einem ausgezeichneten Botschafter der heimischen Genusskultur. Regelmäßig werden die deutschen Spitzenweine bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Von trocken bis edelsüß - kaum ein anderes Weinland bietet eine solche stilistische Vielfalt.

Neben der Qualität setzt der deutsche Weinbau verstärkt auf Innovation: Neue Rebsorten und digitale Technologien im Weinberg stärken Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Seit Jahren steigt der Anteil sogenannter PIWI-Rebsorten, die derzeit rund drei Prozent der deutschen Rebfläche ausmachen. Die widerstandsfähigeren Neuzüchtungen wie Cabernet Blanc oder Souvignier Gris benötigen deutlich weniger Pflanzenschutz und leisten so einen wichtigen Beitrag zum umweltschonenden Weinbau sowie zur sensorischen Vielfalt im Glas.

Der deutsche Wein bleibt damit nicht nur ein Kulturgut, sondern auch ein regional verwurzeltes, hochwertiges und international geschätztes Zukunftsprodukt, wie das Exportwachstum im Jahr 2024 zeigt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.