Jägermeister gibt 100.000 Euro Trinkgeld

| Marketing Marketing

Der Fachkräftemangel in der Gastronomie-Branche ist allgegenwärtig. Seit der Wiedereröffnung nach der pandemiebedingten Schließung wird schmerzhaft deutlich, dass Serviceleute, Putz- und Thekenkräfte nicht in der gleichen Anzahl wieder zurück in die Branche gefunden haben. Es fehlt an Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die Berufsgruppen, die im Nachtleben tätig sind.

Die Bedeutung von Trinkgeld

Wenn von Wertschätzung in der Gastronomie gesprochen wird, liegt das Trinkgeldgeben nah. Um herauszufinden, wie es um die Trinkgeldkultur der Deutschen bestellt ist, hat Jägermeister eine eigene Studie durchgeführt. Die Ergebnisse sind klar: Es gibt, insbesondere in Clubs, deutlichen Nachholbedarf (im Gegensatz zu Bars und Restaurants), da dort unverhältnismäßig wenig Trinkgeld gegeben wird. Grund genug für Jägermeister - eine Marke, die im Nachtleben zu Hause ist -, mit einer großen Haltungskampagne für ein Umdenken zu sorgen. Das Engagement "Trinkgeld gehört dazu" soll diejenigen in den Mittelpunkt rücken, die das Nachtleben in den Clubs erst ermöglichen, und vormachen, was Trinkgeldgeben bedeutet.

Plakat-Kampagne für mehr Aufmerksamkeit

In achtzehn Städten soll eine großangelegte Plakat-Kampagne mit den Fakten aus der Studie für Aufsehen sorgen. Ein besonderes Highlight wird hierbei ein großes Mural von Digital-Künstler Lukas Gecevicius in Berlin sein. Das Motiv setzt diejenigen in den Fokus, die das von allen so geliebte Nachtleben überhaupt erst möglich machen. "Mit unserer Plakat-Kampagne wollen wir nach der Studie erneut dazu beitragen, die Bedeutung von Trinkgeld mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Hierbei ist es uns wichtig, unterschiedliche Perspektiven aufzuzeigen, ohne zu belehren, denn am Ende soll Trinkgeld vor allem Freude machen und Wertschätzung ausdrücken", so Kathleen Schied, Vice President Marketing Jägermeister.

100.000 Euro Trinkgeld in zehn Locations

Doch damit nicht genug: Unter dem Motto "Make them smile" ist die Marke im September und Oktober deutschlandweit zu neun ausgelosten Locations unterwegs. Mit einem einfachen "Das stimmt so" und 10.000 Euro Trinkgeld auf der Theke wird nach einer eiskalten Runde Jägermeister-Shots der Abend für das jeweilige Gastro-Team unvergesslich. Eine zehnte Location kann ab Mitte Oktober von der Jägermeister-Community über Instagram und Facebook nominiert werden. Unter allen Nominierten wird anschließend ein Gastro-Team gezogen, das ebenfalls erfahren wird, wie sich 10.000 Euro Trinkgeld anfühlen, und zwar ganz unabhängig von der Rechnungshöhe des Belegs.

Über die "Trinkgeld gehört dazu"-Studie von Jägermeister

Zur Feststellung des Status quo aus Sicht der Menschen in Deutschland hat Jägermeister in Zusammenarbeit mit Kantar eine Studie zum Thema Trinkgeld im Nachtleben durchgeführt. Hierzu wurden im März 2022 1.196 Erwachsene (n=1.196, 18-49 Jahre) befragt. Zusätzlich wurden einzelne Berufsgruppen aus dem Nachtleben befragt: 106 Servicekräfte, 116 Gastgewerbe Betreibende und 68 Taxifahrerinnen. Im Fokus standen zentrale Fragen zum veränderten Ausgehverhalten, vor und nach Corona, sowie die Frage nach der allgemeinen Einstellung zu Trinkgeld.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie

Die Bedeutung von Trinkgeld zwischen Gebenden und Empfangenden variiert stark. 44 Prozent der Befragten glauben, dass beim Trinkgeldgeben allein die Geste und nicht die Summe zählt. Von dem befragten Barpersonal stimmten hier nur 32 Prozent zu. Drei Viertel von ihnen gaben darüber hinaus an, dass das Trinkgeld für ihre wirtschaftliche Situation wichtig ist. Die Studie zeigt außerdem extreme Schwankungen des Trinkgeldverhaltens in unterschiedlichen Arten der Gastronomie auf: Während über 90 Prozent der Befragten angaben, in Restaurants Trinkgeld zu geben, waren es in Clubs unter 30 Prozent.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

McDonald's Deutschland und die E-Sport-Organisation G2 haben eine Partnerschaft zur Förderung von Nachwuchstalenten und Frauen im E-Sport geschlossen. Die Kooperation beinhaltet neben dem Trikotsponsoring auch verschiedene Medien-Formate.

Die Ringhotels nehmen zwei Hotelbetriebe in Friesland in ihren Verbund auf: das Parkhotel Jever und das Alte Zollhaus in Horumersiel. Beide Häuser befinden sich im Besitz der Familie Meents, werden jedoch unabhängig voneinander geführt.

McDonald’s wird Namenssponsor des neuen, 750 Millionen US-Dollar teuren Stadions des Chicago Fire FC. Die Eröffnung der Arena mit dem Namen McDonald’s Park ist für das Jahr 2028 geplant und beinhaltet eine umfassende Ausweitung lokaler Jugendprogramme.

Das Restaurant Tim Raue in Berlin erweitert sein Angebot ab dem 15. Mai 2026 um ein zusätzliches Seating am frühen Abend. Wie das Restaurant mitteilt, wird freitags und samstags künftig bereits ab 17 Uhr das neue Early Kolibri Menü serviert. Der Restaurantbesuch ist dabei auf das Zeitfenster zwischen 17 und 19 Uhr ausgelegt.

Die Motel One Group präsentierte sich auf dem Marketing-Festival OMR mit einem 30 Quadratmeter großen Container-Konzept und setzte dabei auf Podcasts sowie Gesprächsrunden.

Das Seehotel Niedernberg ermöglicht ab sofort die exklusive Buchung seines gesamten Hotel-Dorfs für einen Pauschalpreis von rund 40.000 Euro. Das Angebot umfasst 115 Zimmer, ein Tagungszentrum sowie eine eigene Insel für Veranstaltungen.

BWH Hotels Central Europe hat den digitalen Group Travel Guide 2027 veröffentlicht. Der Reiseführer umfasst nach Unternehmensangaben mehr als 110 Hotels in Europa sowie neue Filter- und Anfragefunktionen für Gruppenreiseveranstalter.

Die DEHAG Hospitality Group hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit Mitarbeitern und der Geschäftsführung 750 Bäume im Taunus gepflanzt. Die Aktion ist laut Unternehmen Teil der ESG-Strategie der Gruppe.

Sky und die Deutsche Telekom bringen alle 104 Spiele der FIFA WM 2026 in die deutsche Gastronomie. Durch die Kooperation können Gewerbekunden die Übertragungen von MagentaTV über ihre vorhandene Sky-Infrastruktur ohne Zusatzkosten nutzen.

Anzeige

Während viele in der Hotellerie noch über Krisen diskutieren, setzt Yonca Yalaz auf konsequentes Handeln. Im Podcast „Ausgebucht!“ spricht die Gründerin der PLAZA Hotelgroup darüber, warum Geschwindigkeit, Pragmatismus und klare Entscheidungen heute wichtiger sind als perfekte Strategien – und wie sie damit in 23 Jahren rund 70 Hotels aufgebaut hat. Jetzt reinhören!