«Mampfiosi»-Kampagne: McDonald's entschuldigt sich

| Marketing Marketing

Der Fastfood-Konzern McDonald's hat sich in Österreich für eine Kampagne mit Anspielungen auf die Mafia entschuldigt. Mit dem Spruch «Für echte Mampfiosi» bewirbt das Unternehmen ein Sommermenü nach italienischem Geschmack. In Italien beschwerte sich unter anderem Innenminister Matteo Salvini darüber.

«Wir wollten mit dem Plakat unsere aktuellen Burger mit Augenzwinkern bewerben. Natürlich war es nicht unsere Absicht, Italienerinnen oder Italiener in irgendeiner Weise zu beleidigen, und wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen, die sich beleidigt fühlen», erklärte ein Unternehmenssprecher am Montag in Österreich.

Salvini - der selbst gerne Vorurteile vor allem gegen Ausländer anbringt - bemängelte nun die Stereotype über Italien. «Italiener alle Mafiosi? Wie traurig...», twitterte er. Dabei schrieb er allerdings fälschlicherweise, dass die Kampagne bei McDonald's in Deutschland laufe - und nicht in Österreich.

Inzwischen hat McDonald's die Werbe-Kampagne mit Anspielungen auf die Mafia beendet. Die Plakate «Für echte Mampfiosi» würden in den nächsten Tagen mit einer freundschaftlichen Botschaft überklebt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der neue Slogan laute «Für echte Amici». 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

American Express und die Hotelgruppe Accor kooperieren künftig in zwölf Ländern. Berechtigte Karteninhaber profitieren dabei von Treuestatus-Vorteilen und der Übertragung von Bonuspunkten.

Die Münchner Burger- und Delivery-Kette burgerme leitet eine Überarbeitung ihres Markenauftritts sowie ihres Sortiments ein. Nach eigenen Angaben strebe die Marke die Positionierung als dritte große Burgermarke in Deutschland an.

Das Flemings Selection Hotel Frankfurt-City soll künftig unter der Marke Autograph Collection by Marriott geführt werden. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Marriott International, auf den eine umfassende Modernisierung des Hotels folgen soll.

Immer mehr internationale Hotelketten integrieren ChatGPT in ihre Vertriebsstrategie. Aktuelle Entwicklungen bei IHG und Radisson zeigen, dass dialogbasierte KI-Anwendungen zunehmend Teil der Hotelsuche werden. Zur Buchung wird dann auf die jeweiligen Direktvertriebskanäle der Hotelgruppen weitergeleitet

Google erweitert die Vermarktung seiner KI-gestützten Suche. Mit neuen Werbeformaten innerhalb der KI-Antworten nennt der Konzern erstmals IHG Hotels & Resorts als Partner für den Reisebereich.

Falkensteiner führt einen neuen Members Club ein und ersetzt damit den bisherigen Spirit Club sowie den Direct Booking Club. Mitglieder sammeln künftig Punkte für Leistungen vor Ort. Bestehende Statuslevel werden in Punkte umgewandelt, für Bestandsmitglieder ist eine einmalige Neuregistrierung erforderlich.

Google beendet Ende September 2026 die automatische Nutzung von Drittanbieter-Preisen in Google Hotel Ads. Hotels benötigen künftig einen direkten Preisdaten-Feed, um weiterhin in den Hotelanzeigen der Suchmaschine erscheinen zu können - ansonsten droht Sichtbarkeit verloren zu gehen.

Booking Holdings bündelt das B2B-Geschäft von Booking.com, Agoda und Priceline in einer gemeinsamen Einheit. Die neue Organisation soll Reiseangebote für Geschäftspartner bereitstellen und wird von Agoda-Chef Omri Morgenshtern verantwortet.

Mit der neuen Dachmarke „Genuss Bayern“ bündelt die Bayerische Staatsregierung bestehende Initiativen rund um regionale Lebensmittel. Gleichzeitig soll der Tourismus durch nachhaltige Destinationsentwicklung und eine stärkere Vernetzung regionaler Wirtschaftszweige weiter ausgebaut werden.

Das Familienhotel EdeR FriDa in Maria Alm veranstaltet im September 2026 eine Themenwoche zur Astronomie. Gemeinsam mit Experten des Österreichischen Weltraum Forums lernen Kinder spielerisch wissenschaftliche Grundlagen kennen.