Conny Doss übernimmt als Direktorin die Bereiche Kommerzielle Strategie und Wirtschaft, während Philip Ibrahim als General Manager die Vision des Hauses und die Rolle des Gastgebers verantwortet.
Das MOA Berlin schlägt zum Jahresbeginn 2026 einen neuen Kurs ein. Nach rund 10 Jahren Zugehörigkeit zum Accor-Verbund, und zuvor fünf Jahre Best Western, hat sich das zweitgrößte Konferenzhotel der Hauptstadt mit Ablauf der vertraglichen Laufzeit aus dem Franchise-Modell von Mercure gelöst. Seit dem 1. Januar 2026 operiert das Haus an der Stephanstraße als unabhängige Marke. Mit diesem Schritt geht eine umfassende Neupositionierung sowie ein Wechsel in der operativen Führung einher.
Loslösung von der Systemhotellerie
Die Entscheidung für die Unabhängigkeit begründet die Eigentümergesellschaft mit dem Wunsch nach mehr unternehmerischer Freiheit. Laut Alexander Wendeln, Gründer und Gesellschafter des MOA Berlin, biete ein Franchisemodell zwar Vorteile, stelle aber auch ein einschränkendes Gerüst dar. Ziel sei es, individuelle Erlebnisse zu schaffen und zeitgemäße Angebote flexibler umzusetzen. Man wolle das „Korsett der Systemhotellerie“ ablegen, heißt es in einer Nachricht.
Die Mitgesellschafter und Geschäftsführer Laurence Mehl und Johannes Rohde sehen die größten Chancen in der technologischen Agilität und der vollen Konzentration auf die Eigenmarke. Durch den Wegfall standardisierter Vorgaben sollen Entscheidungsprozesse verkürzt und das Potenzial des Standorts besser genutzt werden.
MOA Berlin - zweitgrößtes Konferenzhotel der Hauptstadt will eigene Marke werden
Neuausrichtung als multifunktionaler Knotenpunkt
Im Zuge der Markeneinführung verabschiedet sich das Haus vom reinen Hotelbegriff und definiert sich als Hybrid Urban Hub. Unter dem Leitbild Congress, Kiez & Culture sollen verschiedene Lebensbereiche miteinander verknüpft werden. Das Konzept gliedert sich in vier Säulen:
MOA Meet: Mit einer Gesamtfläche von 7.500 Quadratmetern und 40 modularen Räumen bleibt das Haus ein zentraler Akteur im Berliner Veranstaltungsmarkt. Eine hauseigene Technikproduktion ermöglicht Events für bis zu 4.000 Personen.
MOA Stay: Die 336 Zimmer und Suiten werden als individueller Rückzugsort positioniert.
MOA Eat: Die Gastronomie soll als offener Treffpunkt für Hotelgäste und die Nachbarschaft dienen.
MOA Work: Auf 1.400 Quadratmetern stehen Arbeitsflächen für gemeinschaftliches Arbeiten und Start-ups zur Verfügung.
Geschäftsführer Laurence Mehl betont, dass die soziale Anbindung an den Stadtteil und eine wertebasierte Unternehmenskultur wesentliche Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg im Kongressgeschäft seien.
Generationswechsel in der operativen Leitung
Flankierend zur neuen Markenstrategie vollzieht das Unternehmen einen Wechsel im Management. Die bisherigen Geschäftsführer Laurence Mehl und Johannes Rohde ziehen sich im Laufe des Jahres 2026 in die Gesellschafterrolle zurück. Die operative Verantwortung wird an eine Doppelspitze übergeben.
Conny Doss übernimmt als Direktorin die Bereiche Kommerzielle Strategie und Wirtschaft, während Philip Ibrahim als General Manager die Vision des Hauses und die Rolle des Gastgebers verantwortet. Beide Führungskräfte sind bereits seit längerer Zeit im Unternehmen tätig. Die Gesellschafter betonen, dass durch diese interne Nachfolge die Kontinuität gewahrt bleibe und gleichzeitig der nötige Spielraum für mutige unternehmerische Entscheidungen entstehe.
Fokus auf Nachhaltigkeit und Vielfalt
Als eigenständiges Unternehmen setzt das MOA Berlin verstärkt auf ökologische und soziale Standards. Das Haus ist nach den Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) zertifiziert. Zudem ist der Betrieb Unterzeichner der Charta der Vielfalt und verfolgt beim Personalwesen einen Ansatz, der individuelle Persönlichkeiten über klassische Lebensläufe stellt.
Die führenden Online-Reisevermittler Booking Holdings, Expedia Group und Airbnb haben im zweiten Quartal 2026 hohe Milliardenbeträge in ihr Marketing investiert und verzeichnen trotz stabiler Zugriffe steigende Aufwendungen.
Subway sichert sich mit einer gigantischen Kartoffel im Kölner MediaPark einen offiziellen Guinness-Weltrekord und begleitet damit die Einführung neuer Ofenkartoffeln in Deutschland.
Das Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien wird offiziell in die Markenkollektion Steigenberger Icons aufgenommen. Ohne bauliche Veränderungen sollen künftig die historische Identität sowie Erweiterungen beim Service und kulinarische Angebote stärker in den Mittelpunkt rücken.
Moderne Zutrittssysteme können mehr als nur Türen öffnen. Die Lösungen von Salto vernetzen das gesamte Hotel – von der Rezeption bis ins Back-Office. Automatisierte Prozesse, smarte Steuerung und maximale Effizienz machen den Hotelbetrieb sicherer, schneller und zukunftsfähig.
The Hoxton und Lacoste verkaufen eine limitierte Modekollektion über den Zimmerservice. Gäste der weltweit 19 Hoxton-Hotels können die gemeinsam mit Michael McGregor entwickelten Kleidungsstücke über eine spezielle Roomservice-Karte bestellen und an der Zimmertür entgegennehmen.
TUI hat gemeinsam mit dem Creator RobBubble das diesjährige „Brands x Creator Battle“ beim YouTube Festival gewonnen. Vor rund 1.500 Gästen entwickelten sie einen Werbespot unter Einsatz von KI-Technologien.
Bruce Darnell wirbt in einer neuen Deutschlandkampagne für Uber Eats. Mother spielt den Auftritt unter dem Motto „Du hast dir einen Deal verdient!“ unter anderem im Fernsehen, bei Streamingdiensten, auf Außenwerbeflächen und in sozialen Medien aus.
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Die Baden-Baden Tourismus GmbH hat die neue Markenkampagne „Doppelt schön“ gestartet. Die Kampagne macht den doppelten Namen der Stadt zum zentralen Gedanken und zeigt auf, wie aus einem schönen Erlebnis ein „doppelt schöner“ Moment wird.
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Mit dem Start der Heizperiode lohnt es sich, Heizkörper, Verträge und Steuerungsprofile zu überprüfen. Welche Punkte sonst noch geprüft und umgesetzt werden sollten, um energieeffizient in die Heizsaison zu starten, sind in einer Checkliste mit 13 Schritten zusammengefasst.
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