Schweizer Hotel bietet Corona-Tests im Quarantäne-Paket

| Marketing Marketing

Manche Hotels haben in der Corona-Krise ein neues Geschäftsfeld entdeckt: Quarantäne-Pakete für Gäste. So zum Beispiel das Aparthotel Le Bijou in der Schweiz, das sich nun mit seinen Quarantäne-Apartments positionieren möchte.  

Ein 14-tägiger Aufenthalt in einer dieser Wohnungen ist jedoch nicht ganz billig: Wie unter anderem USA Today berichtet, kostet der Aufenthalt zwischen 12.000 und 14.000 Dollar. Die Gäste können jedoch noch weitere Zusatzleistungen buchen, zum Beispiel für 800 Dollar zwei Mal täglich Gesundheitschecks von einer Krankenschwester oder einem Arzt oder 500 Dollar für einen Corona-Test.  

„Sie müssen sich nicht infizierten Patienten aussetzen: Zusammen mit unserem Gesundheitspartner Double Check bieten wir medizinische Untersuchungen und Coronavirustests in Ihrer Wohnung im Le Bijou an", heißt es auf der Website von Le Bijou.

Skift hat jedoch noch weitere Coronavirus-Pakete in verschiedenen Hotels entdeckt, darunter die thailändische A-One Hotels Group und das australische Novotel Sydney Brighton Beach.

Quarantäne-Hotel in Thailand

Da derzeit nur wenige Menschen reisen, wendet die thailändische A-One Hotels Group eine neue Taktik an, um Buchungen zu generieren:  Sie bietet in ihren Hotels in Bangkok und Pattaya ein Selbstquarantäne-Paket an, wie der Vertriebs- und Marketingdirektor Shreyash Shah verriet. 

Diese Pakete mit Vollpension richten sich an Thailänder, die sich 14 Tage lang isolieren möchten. Die Mahlzeiten werden auf Wagen in die Zimmer geliefert, während Geschirr, Besteck und Bettlaken für eine Behandlung gesondert bearbeitet werden.

Ein spezielles Team übernimmt das Housekeeping und überwacht die Gäste während der Quarantäne. Sollte einer der Gäste während des Aufenthalts im Hotel krank werden oder Coronavirus-Symptome entwickeln, werden sie laut Shah sofort in Krankenhäuser in der Nähe des Hotels geschickt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die führenden Online-Reisevermittler Booking Holdings, Expedia Group und Airbnb haben im zweiten Quartal 2026 hohe Milliardenbeträge in ihr Marketing investiert und verzeichnen trotz stabiler Zugriffe steigende Aufwendungen.

Subway sichert sich mit einer gigantischen Kartoffel im Kölner MediaPark einen offiziellen Guinness-Weltrekord und begleitet damit die Einführung neuer Ofenkartoffeln in Deutschland.

Das Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien wird offiziell in die Markenkollektion Steigenberger Icons aufgenommen. Ohne bauliche Veränderungen sollen künftig die historische Identität sowie Erweiterungen beim Service und kulinarische Angebote stärker in den Mittelpunkt rücken.

The Hoxton und Lacoste verkaufen eine limitierte Modekollektion über den Zimmerservice. Gäste der weltweit 19 Hoxton-Hotels können die gemeinsam mit Michael McGregor entwickelten Kleidungsstücke über eine spezielle Roomservice-Karte bestellen und an der Zimmertür entgegennehmen.

TUI hat gemeinsam mit dem Creator RobBubble das diesjährige „Brands x Creator Battle“ beim YouTube Festival gewonnen. Vor rund 1.500 Gästen entwickelten sie einen Werbespot unter Einsatz von KI-Technologien.

Bruce Darnell wirbt in einer neuen Deutschlandkampagne für Uber Eats. Mother spielt den Auftritt unter dem Motto „Du hast dir einen Deal verdient!“ unter anderem im Fernsehen, bei Streamingdiensten, auf Außenwerbeflächen und in sozialen Medien aus.

Die Baden-Baden Tourismus GmbH hat die neue Markenkampagne „Doppelt schön“ gestartet. Die Kampagne macht den doppelten Namen der Stadt zum zentralen Gedanken und zeigt auf, wie aus einem schönen Erlebnis ein „doppelt schöner“ Moment wird.

Novotel startet erstmals eine globale Aktionswoche rund um gesundheitliche Alltagsgewohnheiten. Begleitende Studienergebnisse zeigen ein wachsendes Interesse an langfristiger Prävention sowie positive Effekte von Urlaubsreisen.

GastroSuisse startet die Branchenkampagne «Zum Glück gibt’s Gastro», um die Arbeit der Beschäftigten im Schweizer Gastgewerbe zu würdigen. Inhaltlich greift die Kampagne Alltagssituationen aus Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben über Kurzfilme auf.

OpenAI schaltet Werbeanzeigen in ChatGPT für 31 europäische Länder frei. Das Angebot gilt ausschließlich für Nutzer kostenfreier Versionen, während gebührenpflichtige Abonnements werbefrei bleiben.