Verpassen Hotels zusätzliche Einnahmen?

| Marketing Marketing

Zusätzliche Verkäufe sind in der Reisebranche fast schon eine Selbstverständlichkeit. Vor allem die Fluggesellschaften verdienen sich eine Menge dazu. In der Hotellerie sieht die Sache allerdings anders aus, wie nun Triptease feststellte. Da sich die Branche noch nicht auf die Zusatzverkäufe konzentriert habe, würden möglicherweise Milliarden an zusätzlichen Einnahmen verschenkt. 

Die Reisebranche profitiere demnach von einem ungewöhnlich langen Kundenkontakt. Google bricht diese sogenannte „Customer Journey“ auf fünf Phasen herunter: träumen, recherchieren, buchen, erleben und teilen. Speziell für die Hotellerie könne laut Triptease aber noch ein weiterer Punkt eingefügt werden: Der „Voraufenthalt“ zwischen der Buchung und dem eigentlichen Erlebnis. Diese einzelnen Berührungspunkte mit den künftigen Gästen schaffen eine Fülle von Möglichkeiten, zusätzliche Produkte und Dienstleistungen an den Gast zu bringen. 

Upselling für Einsteiger

Die heutigen Verbraucher sind dank der Online-Händler mit angebotenen Zusatzprodukten bestens vertraut. Für Hotels kommt es jedoch stark drauf an, wie sie angeboten werden. Schließlich sollen weder Gäste verärgert noch die eigene Marke beschädigt werden. Idealerweise werden die zusätzlichen Produkte miteinander verknüpft, so dass jeder Kontaktpunkt mit den Gästen optimal genutzt werden kann. Während des Buchungsprozesses könnten so zum Beispiel beliebte Leistungen wie Frühstück, Taxis oder ein späterer Check-out hinzugefügt werden. Alternativ können die Gäste auch direkt per Mail angesprochen werden, um Vorteile eines Produkts und den Mehrwert für den Aufenthalt zu kommunizieren. So seien laut Triptease Frühbucher häufig an SPA-Behandlungen interessiert, Last-Minute-Urlauber würden hingegen eher zusätzlichen Zimmerservice oder eine chemische Reinigung hinzubuchen. 

Doch nicht nur der Verkauf der Zusatzleistungen sollte optimiert werden, auch die Vielfalt der verfügbaren Produkte und Dienstleistungen ist von entscheidender Bedeutung. Hier bieten sich den Hoteliers viele Möglichkeiten, die Erwartungen der Gäste zu übertreffen und innovative Erlebnisse zu bieten. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Brauerei Veltins verlängert ihre Partnerschaft mit Porsche Motorsport bis 2028 und tritt in der DTM-Saison 2026 als Sponsor des Teams Manthey auf. Neben der Markenpräsenz auf den Rennwagen sichert sich das Unternehmen weitreichende Ausschankrechte bei den Rennen.

Der Hotelkonzern Hilton hat laut Mitteilung eine neue Videoreihe mit dem Titel „Cooking with Chris“ gestartet. Im Mittelpunkt steht Hilton-Präsident und CEO Chris Nassetta, der verschiedene Reiseziele besucht und dort gemeinsam mit lokalen Köchen traditionelle Gerichte zubereitet.

Die Hotelmarke Fairmont Hotels & Resorts hat nach eigenen Angaben die globale Kampagne „Wellness Without Walls“ gestartet. Teil der Initiative ist eine Zusammenarbeit mit dem Fußballspieler Kylian Mbappé, der als Markenbotschafter fungiert, wie das Unternehmen mitteilt.

Starbucks Deutschland startet die erste lokale Produktkooperation mit der Content-Creatorin Adorable Caro. Das neue Matcha-Getränk nutzt bestehende Personalisierungsoptionen und wird von einer bundesweiten Kampagne begleitet.

Strenge Vorgaben, jahrhundertealte Tradition: Warum der Bocksbeutel bis heute das Markenzeichen für Frankenwein ist und wie sich seine Form im Laufe der Zeit verändert hat.

Hellmann’s hat einen Rezeptwettbewerb für Gastronomiebetriebe gestartet. Teilnehmer können bis Anfang Mai über Instagram Beiträge einreichen und Preise gewinnen, darunter ein Treffen mit Lukas Podolski.

Fairmont Hotels & Resorts führt sechs neue Angebote innerhalb ihrer Reihe „Wir machen das Besondere möglich“ ein. Die Programme umfassen verschiedene Kategorien wie Naturerlebnisse, kulturelle Führungen und kulinarische Aktivitäten an internationalen Standorten.

Klingt wie ein Aprilscherz, scheint aber keiner zu sein: KFC erweitert sein Angebot in Spanien um Hähnchen-Kebab und begleitet den Verkaufsstart mit einer auffälligen Umgestaltung seiner 12 Meter hohen Werbesäulen zu rotierenden Döner-Spießen.

Das Mandarin Oriental Conservatorium Amsterdam hat den von Studio Drift gestalteten Signature Fan präsentiert. Mit der Einführung des Fächers setzt das Hotel die Tradition der Gruppe fort, das globale Markensymbol durch lokale Künstler individuell interpretieren zu lassen

Fans haben entschieden: Die Playmobil-Figur „Schwarzwald Marie“ bekommt mit „Hannes“ einen Partner. Das gemeinsame Set soll laut Gemeinde Baiersbronn ab Mitte 2026 erhältlich sein.