Werberat beanstandet Altbier-Werbung als sexistisch

| Marketing Marketing

Der Werberat hat die umstrittene Werbung der Düsseldorfer Altbier-Brauerei «Füchschen» als sexistisch beanstandet und die Brauerei zum Handeln aufgefordert. Nachdem die Plakate Ende letzter Woche bereits regulär ausgetauscht worden waren, habe die Brauerei daraufhin auch alle Motive auf der Internetseite und in den Social Media-Kanälen gelöscht. «Der Werberat verzichtet daher auf eine öffentliche Rüge», so eine Sprecherin am Dienstag zur Deutschen Presse-Agentur.

Die kritisierten Plakate mit einer Comic-Füchsin auf einem Grillrost und dem Slogan «Medium rare oder richtig durch nehmen» hatten bereits mehrere Wochen in Düsseldorf gehangen, bis sie durch einen Brief von 15 Politikerinnen bundesweit Beachtung fanden. Der Werberat hatte sich nach mehreren Beschwerden eingeschaltet und die Brauerei um Stellungnahme gebeten.

«Der Werberat hat durchaus gesehen, dass die Füchschen-Figuren und freche Sprüche zur gewohnten Kommunikation der Brauerei gehören», so die Sprecherin: «Hier war aber die Grenze zur humorvollen Werbung überschritten.» Das Entscheidungsgremium des Werberats habe das Motiv, das Frauen als Sexualobjekt degradiere, als eindeutig sexistisch angesehen.

«Füchschen»-Chef Peter König hatte sich gegen die Kritik gewehrt. Da die umstrittenen Plakate seit vergangener Woche turnusmäßig ohnehin ausgetauscht werden, hatte er die Sache als erledigt angesehen. Allerdings, so der Werberat, sei das Motiv weiterhin unter anderem auf den Social Media-Kanälen des Unternehmens zu sehen gewesen. Die Brauerei habe auf Nachfrage aber auch dort alles gelöscht und sich «sehr kooperativ verhalten», so die Sprecherin: «Alles hat ein gutes Ende genommen.»

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelgruppe Shangri-La feiert den Beginn des chinesischen Neujahrsfestes mit einer Marketingoffensive. Im Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahr des Pferdes steht die Verlosung eines Hauptpreises, der insgesamt 88 Übernachtungen in den weltweiten Hotels und Resorts des Portfolios umfasst.

Mit der Citrus Lemonade Tim Raue Edition bringt Thomas Henry eine Limo vom Sternekoch auf den Markt. Die Kreation mit Yuzu, Jalapeño und Meersalz spiegelt die typische Aromenwelt des Berliner Gastronomen wider.

Falkensteiner präsentiert Armin Assinger als Markenbotschafter. Mit einem verstärkten Fokus auf Bewegung und speziellen Angeboten für Familien reagiert die Hotelgruppe auf steigende Kosten im Wintersport und setzt auf strategische Markenbindung.

Die Open Hotel Days in Hamburg ermöglichen vom 6. bis 8. Februar 2026 exklusive Einblicke in 46 Hotels der Hansestadt. Mit rund 300 kostenfreien Programmpunkten dient die Veranstaltung sowohl der Bürgerbeteiligung als auch der Nachwuchsgewinnung für die Hotelbranche.

B&B Hotels weitet das Sport-Sponsoring aus und schließt neue Partnerschaften mit Mainz 05 und FC Augsburg. Neben klassischer Stadionpräsenz stehen die Förderung des Nachwuchses sowie spezielle Angebote für Fans bei Auswärtsreisen im Fokus

Fünf Euro für ein Glas Louis Roederer: L'Osteria startet eine radikale Preisoffensive und macht Champagner zur Valentinswoche zum Alltagsgetränk. Damit bricht die Markengastronomie gezielt mit dem Image des Luxus-Statussymbols und setzt stattdessen auf eine Demokratisierung des Genusses für jedermann.

Digital, interaktiv und hörbar: BWH Hotels Central Europe präsentiert den MICE Guide 2026. Die aktualisierte Planungshilfe kombiniert detaillierte Hotelübersichten mit modernen Audioformaten und einem starken Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit für die Veranstaltungsbranche in Zentraleuropa.

Ein Werbefilm von Mobile.de nahm die Autofreiheit auf Langeoog aufs Korn – nun folgt die Antwort der Insulaner. Mit Humor und Verweis auf eine Tradition seit 1398 kontern Bürgermeister Onno Brüling und der Tourismus-Service die Kampagne und werben für ein Leben ohne Abgase und Parkplatznot.

Ein Hotel am Grundlsee bietet seinen Gästen eine teilweise Rückerstattung der Kosten an, falls Nebel die Sicht auf die Bergwelt versperrt. Die Aktion läuft bis Ende Januar und wird durch eine Webcam kontrolliert.

Die Eder Collection bringt die Geschichte ihres Familienhotels EdeR FriDa auf die Leinwand. Mit der neuen Webserie rund um die Figur Tante Frida verbindet das Unternehmen Hotellerie mit modernem Storytelling.