50 Jahre im Hotel: Direktor Klaus-Uwe Euler geht in Rente

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Zum 1. April gab Klaus-Uwe Euler seine Doppelfunktion als Hoteldirektor und Geschäftsleiter der Precision Hotels GmbH ab. Alexander Hoffmann wird künftig die Geschicke des Mercure Hotel Saarbrücken City lenken. Eulers langjährige rechte Hand Sandra Wolff übernimmt das Management der Precision Hotels GmbH, die das Hotel als Franchisenehmer betreibt.

Mit dem Abschied findet eine fast 50jährige Hotelkarriere ihren Abschluss, die im elterlichen Hotel Euler in Homburg/Saar begann und den heute 69jährigen „Gastgeber aus Leidenschaft“ über die Steigenberger Hotels AG schließlich zu Accor als eines der weltweit führenden Hospitality-Unternehmen führte, wo er u.a. als Regionaldirektor viele Jahre lang die operative Steuerung von bis zu 18 Hotels der Marken Novotel, Mercure und Sofitel verantwortete.

Ein ausgewiesener Gourmet und Weinkenner – Klaus-Uwe Euler trug zudem als Direktor Restauration 15 Jahre lang bis 2013 die bundesweite Gesamtverantwortung für die Marken Novotel, Mercure und ibis. Er war einer der wichtigsten Motoren des deutschen Erfolgs der „Grand Vins Mercure“, mit dem die Mercure-Hotels bis heute (fortgeführt als „Mercure Weinlese“) unzählige Weinliebhaber und Weinexperten aus aller Welt anlocken.

„Es wird für mich endlich Zeit.“ Den Abschied betrachtet Klaus-Uwe Euler mit einem lachenden und einem „sagen wir, etwas wehmütigen“ Auge. Lachend deshalb, weil er sich nach aufregenden Jahren auf die Zeit mit der Familie und für Reisen freut: „Dass dabei die Weinregionen der Welt ganz vorne auf meiner Liste stehen, versteht sich von selbst.“

Sandra Wolff – eine sturmerprobte Nachfolgerin als Precision Geschäftsführerin

Etwas Wehmut verbindet der Hoteldirektor, von dem im Laufe der Jahre weit über 60 Auszubildende lernen durften, damit, „dass ich mich von einem herausragenden Team verabschieden muss. Es ist bezeichnend, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von 25 Jahren vorweisen können.“

Dabei waren gerade die vergangenen Jahre für das Hotelteam nicht einfach, denn es stand die Renovierung des kompletten Hotels bei laufendem Betrieb an („Wir mussten keinen einzigen Tag schließen.“) – und dann kam Corona, die Pandemie und der Lockdown: „Der hohe Anteil Stammgäste und unser Team trugen uns durch die vergangenen Jahre, in denen an meiner Seite auch Sandra Wolff als Fels in der Brandung dazu beitrug, dass wir keinen Mitarbeiter verloren, sondern sogar neue Auszubildende einstellen konnten“.

Sandra Wolff ist der Garant für den reibungslosen Übergang. Die gebürtige Elsässerin landete nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau in Straßburg schon bald bei Accor, wo sie u.a. in Dortmund und Offenbach am Main für die Marke Novotel tätig war. Bereits 2001 fungierte sie als Assistentin des Regionaldirektors Klaus-Uwe Euler, an dessen Seite sie in unterschiedlicher Funktion bis heute blieb. Im Hotel nimmt sie seit 2019 die Position der Resident Managerin ein, bei der Precision Hotels GmbH ist sie seit vergangenem Jahr Prokuristin. „Sandra ist ohne Zweifel der Hauptgrund, warum ich mit einem sehr guten Gefühl für die Zukunft von Betreibergesellschaft, Hotel und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rente gehen kann“, so Klaus-Uwe Euler.

Alexander Hofmann: Neuer Hoteldirektor mit Netzwerk und frischen Impulsen

Der zweite Grund heißt Alexander Hoffmann und ist „ein regional bestens vernetztes Saarbrücker Eigengewächs“, dessen Vita vor seiner Tätigkeit als Hoteldirektor des Mercure Hotels Saarbrücken City u.a. bekannte Namen wie das Hotel Domicil Leidinger und das Hotel Esplanade umfasst. Zuletzt tätig war er als Direktor des 5 Sterne Hotels „Villa Armin“ in Sankt Ingbert und als Stadion-Manager der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde (früher Waldstadion) in Spiesen-Elversberg. Gerade der „sehr unterschiedliche Erfahrungsschatz“ hat laut Klaus-Uwe Euler den Ausschlag für seinen Nachfolger gegeben, denn „ein Hotel kann von neuen Impulsen nur profitieren.“

Dass die drei wichtigsten Gastgeber-Prinzipien des Neu-Ruheständlers auch in Zukunft gelebt werden, dafür wollen Hoffmann und Wolff natürlich auch sorgen: „Erstens: Der Gast steht immer im Mittelpunkt. Zweitens: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wichtigsten Kapital. Drittens: Geht nicht, gibt´s nicht“.


 

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