Counter - Mitja Birlo wird Küchenchef im Gourmetrestaurant im Züricher Hauptbahnhof

| Personalien Personalien

Eigentlich hatte Mitja Birlo eine längere Auszeit geplant, um sich beruflich neu zu orientieren. Jetzt kommt alles anders, denn der Spitzenkoch hat überraschend bekanntgegeben, dass er Küchenchef im geplanten Gourmetrestaurant am Hauptbahnhof in Zürich wird. Die Eröffnung ist Ende 2023 geplant.

Intern wird das neue Restaurant „Counter“ genannt, denn im Mittelpunkt des Fine-Dining-Lokals, in dem gerade einmal 20 Gäste Platz finden sollen, wird ein großer Marmor-Tresen stehen. Das „Counter“ ist Teil eines ambitionierten Projekts, das die beiden Züricher Gastronomen Nenad Mlinarevic und Valentin Diem umsetzen wollen. Es umfasst eine große Brasserie, eine Bar sowie das Restaurant, in dem Mitja Birlo freie Hand bekommen soll. „Das wird Mitjas Restaurant, wir geben bloß den Rahmen vor“, erklärt Nenad Mlinarevic die Arbeitsteilung gegenüber Gault&Millau.

„Die Möglichkeit, mit Nenad und Valentin zusammen in Zürich ein Restaurant von Grund auf neu entwickeln zu können, ist einmalig. Da konnte ich nicht nein sagen“, ergänzt Mitja Birlo. „Nenad weiß, was es für ein erfolgreiches Fine-Dining-Restaurant braucht und zusammen mit Valentin Diem ist das ein starkes Team, das mir den Rücken freihalten kann. Ich freue mich darauf, wieder mehr zu kochen und mich eher kreativen als administrativen Aufgaben zuwenden zu können“, so der Spitzenkoch, der derzeit noch im Zwei-Sterne-Restaurant „7132 Silver“ als Küchenchef arbeitet.

Das neue Fine-Dining-Lokal am Hauptbahnhof in Zürich will er gemeinsam mit seiner Frau Florentina führen, berichtet Gault&Millau weiter. Doch bis dahin will er an seiner Auszeit festhalten. „Ich habe mich jetzt zwar früher als geplant für einen neuen Job entschieden. Aber an meinem Plan hat sich grundsätzlich nichts geändert. Florentina und ich gehen im Frühling und Sommer auf Reisen, ich schaue mir andere Restaurants an und überlege in Ruhe, wie mein Konzept für Zürich aussehen soll.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Restaurant Cookies Cream hat Patrick Ziegert zum neuen Küchenchef ernannt. Zudem übernimmt Viktor Gerhardinger die Position des Head of Culinary Development.

Im Top Hotel Hochgurgl gibt es einen Wechsel in der Hotelleitung: Eva Herrmann übernimmt nach Angaben des Unternehmens die Position der General Managerin des Hauses in Hochgurgl in Tirol. Das teilte das Hotel am 6. Mai mit. Herrmann soll künftig die Leitung des Hotels auf 2.150 Metern Höhe verantworten.

Die Enchilada Management GmbH erhält mit Katharina Strottner eine neue Geschäftsführerin, die das Markenkonzept der 22 deutschen Standorte wirtschaftlich und strategisch weiterentwickeln soll. Strottner wechselt von Salomon FoodWorld zur Concept Family Franchise AG.

Die Arabella Hospitality erweitert ihre Geschäftsführung und ernennt Jan-Patrick Krüger zum Chief Operating Officer. Der Manager übernimmt die Verantwortung für das operative Hotelportfolio und die weitere Entwicklung in Europa.

Die Bonner Invite Group bekommt einen neuen Geschäftsführer: Jörg Böckeler übernimmt ab Mai die Leitung. Das Unternehmen betreibt Hotels, Restaurants und Veranstaltungsorte in mehreren Regionen.

Das Ostseehotel Ahlbeck hat einen neuen Direktor: Wolfgang Kröger übernimmt die Leitung des Hauses der Seetelhotels. Das Unternehmen nennt seine langjährige Erfahrung und regionale Kenntnisse als Gründe für die Entscheidung.

Leonardo Hotels Central Europe besetzt die Position des Regionaldirektors für Italien mit Luca De Giorgi, um die Expansion und die operative Steuerung auf dem italienischen Markt zu intensivieren.

Im Seminaris Hotel Lüneburg hat Julia Brinkmann zum 1. März 2026 die Leitung übernommen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben eine Weiterentwicklung von Angebot und Gästeerlebnis.

Marius Pieper wird zum 1. Mai neuer Küchenchef im Louis Hotel München. Unter seiner Leitung soll die gastronomische Ausrichtung des Restaurants The Louis Grillroom modernisiert und die Nähe zum Viktualienmarkt stärker betont werden.

Sandra Warden verlässt den DEHOGA Bundesverband nach mehr als 24 Jahren. Ihr Arbeitsverhältnis läuft noch bis Ende April. Eine Stellungnahme des Verbandes bestätigte inzwischen die Hinweise, über die Tageskarte vor wenigen Tagen berichtete. Damit endet eine über viele Jahre prägende Tätigkeit im Verband.