Sandra Warden verlässt den DEHOGA Bundesverband nach mehr als 24 Jahren. Ihr Arbeitsverhältnis läuft noch bis Ende April. Eine Stellungnahme des Verbandes bestätigte inzwischen die Hinweise, über die Tageskarte vor wenigen Tagen berichtete. Damit endet eine über viele Jahre prägende Tätigkeit im Verband.
Website-Änderungen sorgten für Spekulationen
Bereits in den vergangenen Tagen hatte es erste Hinweise auf Veränderungen in in dem Arbeitgeberverband des Gastgewerbes gegeben. In der aktuellen Darstellung der Hauptgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wurde Sandra Warden in der letzten Woche nicht mehr aufgeführt. Zunächst wollte sich DEHOGA dazu nicht äußern.
Inzwischen hat der Verband mitgeteilt: „Mit Wirkung zum 30. April 2026 hat die langjährige Geschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes Sandra Warden sich entschieden, ihre Tätigkeit im DEHOGA Bundesverband zu beenden. Der DEHOGA Bundesverband dankt Sandra Warden für ihr jahrzehntelanges, herausragendes Engagement für das Gastgewerbe sowie für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sie hat wichtige Impulse für unseren Verband gesetzt. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, wünschen Frau Warden für ihre neue Aufgabe aber alles Gute und beruflich wie privat viel Freude und Erfolg.“
Abschied nach prägenden Jahren
An die Mitglieder gerichtet betont Sandra Warden, dass sie die Arbeit für Hotellerie und Gastronomie „geliebt“ und es als „Privileg“ empfunden habe, die Branche politisch und fachlich begleiten zu dürfen.
Gleichzeitig betont sie die Herausforderungen der vergangenen Jahre – von Finanzkrise über Corona-Pandemie bis hin zu Fachkräftemangel und Inflation – und hebt hervor, dass ihre Arbeit stets darauf ausgerichtet gewesen sei, die Rahmenbedingungen für die Betriebe zu verbessern.
Mit Blick auf die Branche und die Mitglieder des Verbandes formuliert sie große Wertschätzung: „Sie machen unser Land schöner und reicher – und dabei wird es Ihnen ja wirklich nicht leicht gemacht.“
Warden kündigt an, sich künftig neuen Aufgaben zuzuwenden.
Langjährige Schlüsselfigur im Verband
Sandra Warden war seit fast 25 Jahren für den DEHOGA Bundesverband tätig. Als Geschäftsführerin verantwortete sie zentrale Bereiche wie Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht, Sozialpolitik und Berufsbildung.
In dieser Funktion koordinierte sie die politische Interessenvertretung der Branche in Berlin und fungierte als Schnittstelle zwischen Landesverbänden, Mitgliedsbetrieben und politischen Institutionen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit lag in der Modernisierung der gastgewerblichen Ausbildungsberufe. Unter ihrer Mitwirkung wurde unter anderem die 2022 in Kraft getretene Neuordnung der Ausbildungsstrukturen umgesetzt.
Die Geschäftsführerin betreute auch den Bundesausschuss für Berufsbildung, den Bundesausschuss für Arbeitsmarkt und Tarifpolitik und die Fachabteilung Systemgastronomie.
Verband seit 2026 unter neuer Leitung
Seit Januar 2026 steht der DEHOGA Bundesverband unter neuer Führung. Die CDU-Politikerin Jana Schimke übernahm die Position der Hauptgeschäftsführerin und folgte auf Ingrid Hartges, die Ende Februar 2026 in den Ruhestand trat.













