Disko-Verband: Knut Walsleben neuer Präsident des BDT

| Personalien Personalien

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. (BDT im DEHOGA Bundesverband) stellt sich in schwierigen Zeiten mit neuem Präsidium und einem Wechsel an der Verbandsspitze neu auf. Bei den turnusmäßigen Wahlen setzte sich der 46-jährige bisherige Vizepräsident Knut Walsleben vom „Fun-Parc“ in Trittau in der Mitgliederversammlung am 20. Oktober 2020 in Osnabrück in einer geheimen Abstimmung mit überwältigender Mehrheit gegen den bisherigen Präsidenten Hans-Bernd Pikkemaat (65) durch.

Walsleben, der seit vier Jahren auch im DEHOGA-Präsidium die Interessen der Club- und Discothekenbranche vertritt, steht mit Holger Bösch von der größten Discothek Deutschlands, dem „Index“ in Schüttorf, ein neuer, starker und kreativer 1. Vizepräsident zur Seite. Dirk Bamberger, u.a. „Top 10“ in Balingen, wurde von den Mitgliedern einstimmig in seinem Amt als 2. Vizepräsident bestätigt.

Ebenfalls wiedergewählt wurden der langjährige Schatzmeister Hajo Römer, Club „Coco Dancing“ in Bitburg sowie die Beisitzer Holger Pfister,  Discothek „A1“ in Lübeck, Wolfgang Traxel, „ Discoplex A8“ in Saarbrücken und Stefan Süß „Empire“ St. Martin.

Nachdem Tommy Scholz von der Stars-Discotheken-Gruppe aus privaten Gründen nicht wieder als Beisitzer kandidierte, freut sich Präsident Walsleben nun auf dessen Nachfolger Frederik Heede vom „Alando Palais“ in Osnabrück, der einstimmig von den Mitgliedern gewählt wurde. Heede bringt über 20 Jahre Erfahrung im Discotheken- und Veranstaltungsgeschäft mit und war auch in diesem Jahr mit seinem sehenswerten Betrieb Gastgeber des Branchenmeetings „Club Convention“. Auch die BDT-Kassenprüfer Ekkehard Menninger, „Palazzo“ in Freiberg und Mike Gebhardt, „Musikpark“ in Ludwigshafen, erhielten erneut das Vertrauen der Mitglieder.

Walsleben sieht das BDT-Präsidium mit den jetzt gewählten Branchenpersönlichkeiten nochmals verstärkt aufgestellt, um zusammen die Clubs und Discotheken durch diese existenzbedrohenden Zeiten zu bringen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Führungswechsel im Le Méridien Hamburg: Christiane Kirchenbauer übernimmt als General Managerin die Leitung des Hotels an der Hamburger Außenalster. Sie folgt auf Till Westheuser, der die Leitung des Hotels Ende 2024 übernommen hatte.

Christian Müller übernimmt ab sofort die Leitung der Küche in der Brasserie Le Grand im Steigenberger Icon Grandhotel Handelshof in Leipzig. Der gebürtige Leipziger verantwortet fortan das kulinarische Profil des Restaurants.

Sebastian Assmus übernimmt zum 1. Oktober 2026 die Geschäftsführung von Mitchells & Butlers Germany in Wiesbaden und folgt damit auf Bernd Riegger, der die Position nach 27 Jahren an der Spitze abgibt.

Jonas Huesmann übernimmt eine neue Führungsaufgabe bei Supreme Sports Hospitality (Supreme): Er ist ab sofort Geschäftsführer des Stadioncaterers in Bremen. Bereits seit dem Start von Supreme im Weserstadion im Jahr 2024 gestaltete er das Catering dort maßgeblich mit – zunächst als Operations Manager, anschließend als Stadionmanager mit operativer und kaufmännischer Gesamtverantwortung.

Marc Biewald hat das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover nach mehr als 21 Jahren verlassen. Die Leitung übernimmt zunächst Daniel Körner.

 

Circus holt den früheren Compass-Group-Manager Jürgen Thamm in den Verwaltungsrat. Der Foodservice-Manager begleitet das Münchner Unternehmen bereits seit 2024 beratend.

Sunday Hotels baut nach der Übernahme von 24 ehemaligen Revo-Hotels seine Führungsstruktur in Deutschland aus. Während das Unternehmen zwei neue Cluster General Manager ernennt, kritisierte kürzlich die NGG die Kündigungen von rund 500 Beschäftigten im Zuge der Revo-Insolvenz.

Sven Freystatzky verlässt Jim Block nach fünf Jahren und wechselt zum dänischen Restaurantkonzept Bouillon. Ab September soll er dessen weiteren Aufbau und die Expansion in Deutschland vorantreiben.

Olaf Beck beendet seine Tätigkeit als Vice President People & Culture bei der Lindner Hotel Group zum 1. September auf eigenen Wunsch. Er scheidet nach dem Abschluss der Unternehmensrestrukturierung im gegenseitigen Einvernehmen aus.

Das Hotel Bareiss hat die seit Ende Januar vakante Position des Hoteldirektors neu besetzt. Clemens Degenhardt folgt auf Tobias Bruckner und wechselt vom Taschenbergpalais Kempinski in Dresden nach Baiersbronn-Mitteltal.