Ehrenlegion - Europa-Park-Gründer Mack von Emmanuel Macron ausgezeichnet 

| Personalien Personalien

Der Gründer von Deutschlands größtem Freizeitpark, dem Europa-Park im südbadischen Rust, ist mit der höchsten französischen Auszeichnung geehrt worden. In Paris erhielten Roland Mack (75) sowie sein Sohn Michael von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Ehrenlegion. Macron hob dabei das außergewöhnliche Engagement der beiden für die deutsch-französische Freundschaft hervor.

Roland und Michael Mack, der in der Geschäftsführung des von seinem Vater gegründeten Park arbeitet, seien «große Freunde Frankreichs». Die beiden hätten den Europa-Park zu einem wahrhaft deutsch-französischen Unternehmen ausgebaut. Rund die Hälfte der insgesamt 5.000 Mitarbeiter komme aus Frankreich und im vergangenen Jahr besuchten rund 1,4 Millionen Franzosen die Freizeitattraktion, die unweit der französischen Grenze liegt. 

Einsatz für Kultur und Sport beiderseits der Grenze

In der Begründung für die hohe Auszeichnung wurde auch der Einsatz von Roland und Michael Mack für Kultur und Sport beiderseits der Grenze gelobt. Beide seien unter anderem für das deutsch-französische Jugendmusikfestival verantwortlich. Michael Mack ist außerdem französischer Honorarkonsul für die Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen. 

Der 1975 gegründete Europa-Park mit Achterbahnen, Fahrgeschäften, Hotels und Restaurants wird im laufenden Jahr 50 Jahre alt. Der Park hat jährlich rund sechs Millionen Besucher. Die Unternehmensgruppe kommt dem Vernehmen nach auf einen Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro - detaillierte Geschäftszahlen werden nicht genannt. 

Wurzeln vom Freizeitpark liegen im Kutschenbau

Der Freizeitpark im Ortenaukreis hat viel mit dem Produktionsbetrieb Mack Rides für Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte zu tun. Die Wurzeln des Herstellers im rund 35 Kilometer entfernten Schwarzwaldort Waldkirch reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück - damals wurden Wagen und Kutschen gebaut. Der Park in Rust war bei der Gründung 1975 auch als Schaufenster für die Produkte der traditionsreichen Karussell-Schmiede gedacht. Schausteller sollten sehen können, wie die Fahrgeschäfte laufen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Jonas Huesmann übernimmt eine neue Führungsaufgabe bei Supreme Sports Hospitality (Supreme): Er ist ab sofort Geschäftsführer des Stadioncaterers in Bremen. Bereits seit dem Start von Supreme im Weserstadion im Jahr 2024 gestaltete er das Catering dort maßgeblich mit – zunächst als Operations Manager, anschließend als Stadionmanager mit operativer und kaufmännischer Gesamtverantwortung.

Marc Biewald hat das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover nach mehr als 21 Jahren verlassen. Die Leitung übernimmt zunächst Daniel Körner.

 

Circus holt den früheren Compass-Group-Manager Jürgen Thamm in den Verwaltungsrat. Der Foodservice-Manager begleitet das Münchner Unternehmen bereits seit 2024 beratend.

Sunday Hotels baut nach der Übernahme von 24 ehemaligen Revo-Hotels seine Führungsstruktur in Deutschland aus. Während das Unternehmen zwei neue Cluster General Manager ernennt, kritisierte kürzlich die NGG die Kündigungen von rund 500 Beschäftigten im Zuge der Revo-Insolvenz.

Sven Freystatzky verlässt Jim Block nach fünf Jahren und wechselt zum dänischen Restaurantkonzept Bouillon. Ab September soll er dessen weiteren Aufbau und die Expansion in Deutschland vorantreiben.

Olaf Beck beendet seine Tätigkeit als Vice President People & Culture bei der Lindner Hotel Group zum 1. September auf eigenen Wunsch. Er scheidet nach dem Abschluss der Unternehmensrestrukturierung im gegenseitigen Einvernehmen aus.

Das Hotel Bareiss hat die seit Ende Januar vakante Position des Hoteldirektors neu besetzt. Clemens Degenhardt folgt auf Tobias Bruckner und wechselt vom Taschenbergpalais Kempinski in Dresden nach Baiersbronn-Mitteltal.

Das Hotel Bareiss hat die seit Ende Januar vakante Position des Hoteldirektors neu besetzt. Clemens Degenhardt folgt auf Tobias Bruckner und wechselt vom Taschenbergpalais Kempinski in Dresden nach Baiersbronn-Mitteltal.

Benjamin Paul hat die Restaurantleitung im mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant Bodendorfs auf Sylt übernommen. Dort verantwortet er nun den Service und die Weinkarte mit rund 1.500 Positionen.

Hyatt besetzt die Position des Vizepräsidenten für Entwicklung der Sparten Luxus und Lebensstil in der EAME-Region mit Guido Fredrich. Der Manager soll die Ausweitung des Portfolios in Europa, Afrika und dem Nahen Osten verantworten.