Beim DEHOGA Berlin hat es einen Wechsel an der Spitze gegeben: Jörn Peter Brinkmann ist am 21. April 2026einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt worden. Das teilte der Verband mit. Brinkmann folgt auf Christian Andresen, der nach acht Jahren Amtszeit nicht erneut kandidiert hatte.
Brinkmann folgt auf Christian Andresen nach acht Jahren Amtszeit
Nach Angaben des Verbandes übernimmt mit dem 46-jährigen Brinkmann erstmals seit fast 30 Jahren wieder ein Gastronom die Präsidentschaft. Zuvor war die Funktion über einen langen Zeitraum von Vertretern der Hotellerie besetzt.
Brinkmann ist geschäftsführender Gesellschafter des Berliner Lokals „Ständige Vertretung“. Laut Mitteilung begann er seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Maritim Hotel in Bad Salzuflen. Es folgten Stationen bei internationalen Hotelketten sowie ein Studium im Bereich Tourismus- und Eventmanagement. Seit 2017 führt er die „Ständige Vertretung“.
Neuer Präsident nennt politische Themen der Branche als zentrale Aufgaben
Zu seinem Amtsantritt erklärte Jörn Peter Brinkmann laut Mitteilung:
„Christian Andresen hat den Verband jahrelang geprägt und durch schwierige Zeiten navigiert. Ob Themen wie Pandemie, Mehrwertsteuer, City Tax, Sonntagsöffnung oder Außengastronomie: Alle haben unmittelbare Auswirkungen auf den Erfolg unserer Branche und erfordern einen handlungsfähigen, politisch ernst genommenen Verband. Der DEHOGA Berlin steht heute gut da – das ist das Ergebnis kraftvoller, oft unsichtbarer Arbeit des Präsidiums und der Geschäftsstelle. Hierauf möchte ich aufbauen und verspreche, dass wir nicht leiser werden, nicht bequemer werden und nicht nachlassen werden, unsere Themen klar, sachlich und mit Nachdruck voranzutreiben. Denn wir sind nicht irgendein Wirtschaftszweig, sondern einer – wenn nicht der größte – Arbeitgeber dieser Stadt. Wir sind Tourismus, Lebensqualität, Stadtbild und das Herz der Berliner Wirtschaft.“
In einer weiteren Stellungnahme sagte Brinkmann: „Ich freue mich, den Verband gemeinsam mit den starken Persönlichkeiten im Präsidium in die Zukunft zu führen.“













