Oetker Hotels ernennt Romain Antoine zum Küchenchef im Château Saint-Martin & Spa

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Die Oetker Hotels besetzen eine zentrale Führungsposition in ihrem südfranzösischen Haus neu. Wie das Unternehmen bekanntgab, übernimmt der 35-jährige Romain Antoine zum 1. Mai die Leitung der Küchenbrigade im Château Saint-Martin & Spa. Der Wechsel erfolgt pünktlich zur Wiedereröffnung des Hotels für die Sommersaison. Antoine war zuvor in gleicher Funktion für ein weiteres Haus der Gruppe, das L’Apogée Courchevel, während der Wintermonate tätig.

Stationen an der Côte d’Azur und Sterneerfolge

Der gebürtige Südfranzose blickt auf eine Laufbahn in der gehobenen Gastronomie der Region zurück. Nach seiner Ausbildung an der École Paul Augier sammelte er von 2011 bis 2013 Erfahrungen im Restaurant La Villa Archange in Cannes unter der Leitung von Bruno Oger. Laut Unternehmensangaben folgte eine siebenjährige Anstellung im Restaurant Paloma in Mougins. Dort stieg Antoine vom stellvertretenden Küchenchef zum Küchenchef auf und war maßgeblich daran beteiligt, dass der Betrieb im Jahr 2016 mit zwei Sternen im Reiseführer Michelin ausgezeichnet wurde.

Fokus auf regionale Produkte und Teamführung

In seiner neuen Funktion im Château Saint-Martin & Spa verantwortet Antoine ein Team von rund 30 Mitarbeitern. Die kulinarische Ausrichtung umfasst unter anderem das Sommerrestaurant L’Oliveraie sowie das Feinschmeckerrestaurant Le Saint-Martin. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt nach Angaben des Hotels auf der Verwendung hochwertiger Erzeugnisse von regionalen Produzenten. Antoine verfolgt dabei einen Stil, der klassische französische Kochkunst mit modernen Einflüssen kombiniert.

Philosophie der authentischen Aromen

Der neue Küchenchef betont den Stellenwert persönlicher Erinnerungen für seine Rezepturen. „Meine Küche wird von meinen Erinnerungen geprägt. Mit authentischen Produkten versuche ich, vertraute Aromen wiederzuentdecken und ihnen eine elegante, moderne Interpretation zu geben“, wird Romain Antoine in der Pressemitteilung zitiert. Ziel sei es, den Gästen des Hauses eine gastronomische Dienstleistung anzubieten, die auf Sorgfalt in der Präsentation und klaren Geschmacksstrukturen basiert.

Statistische Erhebungen zum Tourismus an der Côte d’Azur unterstreichen die Bedeutung der Luxushotellerie für die Region. Während die Kreuzfahrtbranche in den Häfen von Nizza und Cannes jährlich hohe Passagierzahlen verzeichnet, entfällt ein signifikanter Anteil der regionalen Wertschöpfung auf die stationäre Palace-Hotellerie. Die Auslastungsquoten in diesem Segment schwanken saisonal stark, wobei die Sommermonate an der Küste traditionell Spitzenwerte von über 80 Prozent erreichen, während alpine Destinationen wie Courchevel ihre Hauptumsätze im ersten Quartal generieren.


 

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