Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Einen Tag nach dem Kabinettsbeschluss zur Halbierung des Westbalkankontingents melden sich BTW und DEHOGA mit Kritik zu Wort. Die Verbände warnen vor zusätzlichen Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung und fordern, die bisherige Obergrenze von 50.000 Zustimmungen beizubehalten.
Das Bundeskabinett hat eine Halbierung des Westbalkan-Kontingents für Arbeitskräfte von 50.000 auf 25.000 Zustimmungen beschlossen. Arbeitgeberverbände warnen vor zusätzlichen Personalengpässen im Gastgewerbe und anderen Branchen. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen.
Der bayerische Politiker Hubert Aiwanger ist tot in seinem Hotelzimmer in Berlin-Mitte gefunden worden. Das bestätigt die Berliner Staatsanwaltschaft. Ein Todesermittlungsverfahren ist eingeleitet.
Das deutsche Gastgewerbe bewertet die eigene Geschäftslage und den Ausblick in die Zukunft als mehrheitlich positiv, so das Ergebnis des „Branchenberichts Frühjahr 2016“, den der DEHOGA gestern auf seiner Jahrespressekonferenz vorgestellt hat. Für das Gesamtjahr prognostizierte der Verband ein Umsatzplus von 2,5 Prozent. Probleme seien vor allem behördliche Auflagen, die Personalgewinnung, steigende Kosten und Arbeitszeitdokumentationen.
Die EU-Kommission will Geschäftsbeschränkungen für das Online-Portal Airbnb und den Mitfahrdienst Uber in den Mitgliedsländern eindämmen. Das sehen neue Richtlinien der Brüsseler Behörde zur sogenannten Sharing Economy vor, über die das Handelsblatt unter Berufung auf „Reuters“ berichtet.
Der Dehoga Mecklenburg-Vorpommern hat sich von den islamfeindlichen Äußerungen seines Regionalvorsitzenden Ost-Vorpommern distanziert (hoga um acht
Der Chef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes für Usedom und Ostvorpommern, Peter Drechsler, fällt, laut NDR, durch islamfeindliche Äußerungen im Internet auf. Der DEHOGA-Vorsitzende, in einer der wichtigsten Ferienregionen Deutschlands, veröffentliche auf seiner Facebook-Seite diskriminierende Türkenwitze und mache Stimmung gegen Muslime, sagt der Sender. Außerdem fordere der 65-jährige Wolgaster ein Verbot der Grünen. DEHOGA-Mitglieder hätten sich empört, einige hielten Drechsler für nicht mehr tragbar.
Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld dürfen mit dem Gehalt verrechnet werden, um so auf den Mindestlohn zu kommen. Dies gelte jedoch nur, wenn die Zahlungen als Entgelt für tatsächliche Arbeitsleistungen vorbehaltlos und unwiderruflich gezahlt werden, so die Einschränkung des Bundesarbeitsgerichts.
Die Europäische Kommission kritisiert die marktbeherrschende Stellung der OTAs im europäischen Buchungsgeschäft. Mit der Kritik rennt Brüssel beim europäischen Hotel- und Gaststätten-Dachverband Hotrec offene Türen ein.
Ab heute Vormittag verhandelt das Bundesarbeitsgericht, ob Arbeitgeber Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld anrechnen können, um so auf den Mindestlohn zu kommen. Die Klägerin arbeitet in der Servicegesellschaft einer Klinik und fordert die Zahlungen zusätzlich zum Mindestlohn. Die Vorinstanzen hatten bereits gegen sie entschieden.
Die nordrhein-westfälische Politik hat sich offenbar auf die Gastronomie eingeschossen. Nicht nur Verbraucherminister Remmel prescht mit seiner Hygiene-Ampel vor, auch die Arbeitsschutzverwaltung und der Zoll haben die Branche im Visier. Bei einer unangemeldeten Prüfung von 146 Betrieben wurden in vier von fünf Fällen Verstöße gegen den Arbeitsschutz festgestellt. Laut Dehoga sei das jedoch ein Zerrbild, da die Kontrolleure vor allem vorliegenden Hinweisen nachgehen würden.