Der Bundestag hat das Steueränderungsgesetz 2025 beschlossen. Das Gesetz setzt die im Koalitionsausschuss vereinbarten steuerlichen Rechtsänderungen um. Zu den zentralen Beschlüssen gehört die dauerhafte Senkung der Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie auf sieben Prozent.
Die Institutionen der Europäischen Union haben sich im Trilog-Verfahren auf eine vorläufige Einigung zur neuen Zahlungsdiensteverordnung verständigt. Die Verordnung definiert die Rahmenbedingungen für Zahlungsdienste und Kartenzahlungen innerhalb der EU neu.
Der europäische Dachverband der Hotels, Restaurants und Cafés, Hotrec, hat, mit einer breiten Allianz europäischer Wirtschaftsvertreter an das Europäische Parlament appelliert, auf neue Vorgaben für Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz zu verzichten. Statt neuer Gesetze wird ein zukunftsorientierter Ansatz gefordert.
Die geplante Senkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie steht vor der finalen Abstimmung im Bundesrat. Das Land Niedersachsen knüpft seine Zustimmung an die Bedingung, dass eine Pflicht zur digitalen Bezahlung eingeführt wird.
Dem Bundesrat geht der aktuelle Gesetzesentwurf der Regierung zur WLAN-Haftung nicht weit genug. Die Länderkammer fordert, mit dem geplanten WLAN-Gesetz Hotspot-Anbieter, wie Hoteliers und Gastronomen, grundsätzlich von der sogenannten Störerhaftung auszuschließen. Die Länderkammer fordert, dass die Anbieter drahtloser Internetzugänge zukünftig nicht verpflichtet werden sollen, „angemessene Sicherungsmaßnahmen“ wie eine Routerverschlüsselung vorzunehmen.
Im hohen Norden des Landes ist der Fachkräftemangel längst Alltag. Rund zehn Prozent der Unternehmen würden derzeit über die Betriebsaufgabe nachdenken, so Stefan Scholtis vom Dehoga Schleswig Holstein. Die Ursachen dafür seien vielfältig. Neben den Folgen des demografischen Wandels fehle vielen Leuten aber auch einfach die Bereitschaft, sich krumm zu machen, wenn andere feiern würden.
Die Tarifverhandlungen im rheinland-pfälzischen Gastgewerbe sind nach Ansicht der NGG gescheitert. Auch die fünfte Verhandlungsrunde habe keine Annäherung gebracht, wie die Gewerkschaft gestern mitteilte. Schlichten soll nun der ehemalige Ministerpräsident Kurt Beck. Dem Dehoga wurde ein entsprechendes Angebot gemacht. Beck signalisierte bereits seine Bereitschaft.
Ein ganzes Wochenende lang haben sich die 51 besten angehenden Hotelfachleute, Restaurantfachleute und Köche aus ganz Deutschland im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn gemessen. Jetzt stehen die Sieger fest. Auch in diesem Jahr wieder Frauenpower pur auf dem Petersberg: Alle Goldmedaillen holten sich weibliche Nachwuchsstars.
Nach einem Instanzenmarathon hat das Oberlandesgericht München den Forderungen der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) eine klare Absage erteilt und die bisherigen Gebühren als angemessen bestätigt. Im Klartext bedeutet das: Der DEHOGA konnte, zusammen mit der Bundesvereinigung der Musikveranstalter, eine Mehrbelastung von fast 150 Millionen Euro pro Jahr, die auch die Hoteliers und Gastronomen getroffen hätte, erfolgreich abwehren.
Beim DEHOGA Bayern hängt der Haussegen mächtig schief. Gestern hatte eine Untergliederung des Verbandes angekündigt, gegen ein geplantes Kongresshotel in Ingolstadt bei der EU-Kommission Beschwerde einlegen zu wollen (hoga um acht
In Ingolstadt planen die Stadtoberen, neben einem neuen Kongresszentrum, auch den Bau ein Kongresshotels, das von Maritim betrieben werden soll. Der DEHOGA-Bayern will den Bau stoppen und hat angekündigt, bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die Stadt einzulegen. Der Vorwurf des Verbandes: Die Gemeinde wolle Hotel und Kongresszentrum als Einheit vermarkten, was die übrigen Hoteliers benachteiligen würde.
Die Ausbildungen im Gastgewerbe gehören nicht unbedingt zu den beliebtesten Lehrberufen. Dabei sei es die perfekte Basis für eine internationale Karriere, wie Gerrit Buchhorn vom Dehoga der Berliner Zeitung erklärte. Mit verschiedenen Initiativen stemmt sich der Verband gegen den Fachkräftemangel. Schließlich bietet kaum ein Beruf so viel Abwechslung – die künftigen Mitarbeiter müssen es nur erfahren.