Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden fordert in einem Brandbrief den Stopp der Potsdamer Verpackungssteuer. Sie warnen vor Preissteigerungen von bis zu 50 Prozent und bezweifeln den ökologischen Nutzen der Abgabe.
Der Landtag von Baden-Württemberg hat den Weg für die Rückerstattung von Corona-Soforthilfen frei gemacht. Wer vor dem 8. April 2020 Anträge stellte und bereits Geld zurückgezahlt hat, erhält dieses nun inklusive Zinsen zurück – allerdings erst nach einem noch einzurichtenden Antragsverfahren.
Mit Anwälten und Abmahnungen kämpfen die Oktoberfestwirte gegen den illegalen Weiterverkauf von Tischreservierungen. Nachdem erste Urteile gegen horrende Preise gefallen sind, warnen Stadt und Wirte nun gemeinsam: Gültig sind nur Original-Reservierungen.
Das deutsche Gastgewerbe bewertet die eigene Geschäftslage und den Ausblick in die Zukunft als mehrheitlich positiv, so das Ergebnis des „Branchenberichts Frühjahr 2016“, den der DEHOGA gestern auf seiner Jahrespressekonferenz vorgestellt hat. Für das Gesamtjahr prognostizierte der Verband ein Umsatzplus von 2,5 Prozent. Probleme seien vor allem behördliche Auflagen, die Personalgewinnung, steigende Kosten und Arbeitszeitdokumentationen.
Die EU-Kommission will Geschäftsbeschränkungen für das Online-Portal Airbnb und den Mitfahrdienst Uber in den Mitgliedsländern eindämmen. Das sehen neue Richtlinien der Brüsseler Behörde zur sogenannten Sharing Economy vor, über die das Handelsblatt unter Berufung auf „Reuters“ berichtet.
Der Dehoga Mecklenburg-Vorpommern hat sich von den islamfeindlichen Äußerungen seines Regionalvorsitzenden Ost-Vorpommern distanziert (hoga um acht
Der Chef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes für Usedom und Ostvorpommern, Peter Drechsler, fällt, laut NDR, durch islamfeindliche Äußerungen im Internet auf. Der DEHOGA-Vorsitzende, in einer der wichtigsten Ferienregionen Deutschlands, veröffentliche auf seiner Facebook-Seite diskriminierende Türkenwitze und mache Stimmung gegen Muslime, sagt der Sender. Außerdem fordere der 65-jährige Wolgaster ein Verbot der Grünen. DEHOGA-Mitglieder hätten sich empört, einige hielten Drechsler für nicht mehr tragbar.
Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld dürfen mit dem Gehalt verrechnet werden, um so auf den Mindestlohn zu kommen. Dies gelte jedoch nur, wenn die Zahlungen als Entgelt für tatsächliche Arbeitsleistungen vorbehaltlos und unwiderruflich gezahlt werden, so die Einschränkung des Bundesarbeitsgerichts.
Die Europäische Kommission kritisiert die marktbeherrschende Stellung der OTAs im europäischen Buchungsgeschäft. Mit der Kritik rennt Brüssel beim europäischen Hotel- und Gaststätten-Dachverband Hotrec offene Türen ein.
Ab heute Vormittag verhandelt das Bundesarbeitsgericht, ob Arbeitgeber Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld anrechnen können, um so auf den Mindestlohn zu kommen. Die Klägerin arbeitet in der Servicegesellschaft einer Klinik und fordert die Zahlungen zusätzlich zum Mindestlohn. Die Vorinstanzen hatten bereits gegen sie entschieden.
Die nordrhein-westfälische Politik hat sich offenbar auf die Gastronomie eingeschossen. Nicht nur Verbraucherminister Remmel prescht mit seiner Hygiene-Ampel vor, auch die Arbeitsschutzverwaltung und der Zoll haben die Branche im Visier. Bei einer unangemeldeten Prüfung von 146 Betrieben wurden in vier von fünf Fällen Verstöße gegen den Arbeitsschutz festgestellt. Laut Dehoga sei das jedoch ein Zerrbild, da die Kontrolleure vor allem vorliegenden Hinweisen nachgehen würden.