Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Die Gewerkschaft NGG droht in Hessen mit den "größten Streiks, die diese Branche in der Bundesrepublik jemals erlebt" habe. Vorabankündigungen wie bei der Bahn werde es laut NGG nicht geben.
Ein Pariser Gericht hat eine Immobiliengesellschaft zu einer Geldstrafe von 585.000 Euro verurteilt, weil ein Gebäude im 9. Arrondissement ohne Genehmigung in Touristenunterkünfte umgewandelt wurde. Wie die Stadt Paris laut Mitteilung erklärte, handelt es sich um die bislang höchste verhängte Strafe in einem solchen Fall.
Die Bundesregierung plant die Einführung einer «Zuckerabgabe». Zur Konsolidierung des Haushalts ist daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß.
In einem dramatischen Appell an die Landesregierung hat die Brandenburger Hotel- und Gastrobranche eine sofortige Öffnung der Betriebe für Geimpfte, Genesene und negativ auf Corona getestete Gäste gefordert.
Bayern will bei einer Inzidenz unter 100 ab dem 10. Mai Öffnungen der Außengastronomie sowie der Hotels zu Pfingsten für Touristen ermöglichen. Die von Ministerpräsident Söder in Aussicht gestellten Öffnungsmöglichkeiten für die Außengastronomie entsprechen allerdings den Anfang März mit dem Bund vereinbarten Schritten.
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Schotten der EU weitgehend dicht. Nicht notwendige Einreisen aus den allermeisten Ländern der Welt sind derzeit verboten. Doch Europa könnte sich bald schon wieder öffnen.
Mehrere Bundesländer haben sie bereits, nun will der Bund nachlegen und einheitliche Erleichterungen für Geimpfte und Genesene auf den Weg bringen. Der DEHOGA fordert, dass Öffnungen der Betriebe für Geimpfte, Genesene und Negativ-Getestete jetzt ermöglicht werden.
Jetzt geht Urlaub auch wieder an der Nordsee: Unter strengen Auflagen öffnen unter anderem Hotels auf den nordfriesischen Inseln oder in St. Peter-Ording. Aber alles unter Vorbehalt. Vielerorts bildeten sich Schlangen vor Restaurants und Hotels.
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, ist guter Dinge, dass die Deutschen im Sommer innerhalb Europas Urlaub machen können. Er sehe bereits im Testen eine Chance, setze aber vor allem Hoffnungen in einen Corona-Impfpass.
Thüringens Verbraucherschutzminister Dirk Adams plädiert für eine stufenweise Verringerung der Vorauszahlungen, die Verbraucher bei Reisen leisten müssen. Damit solle auf Erfahrungen aus der Corona-Pandemie reagiert werden.
Während in Schleswig-Holstein Urlauber in Modellregionen seit Kurzem unter strikten Vorgaben Ferien machen dürfen, warten Urlaubsgebiete in Niedersachsen noch auf ein Startsignal. Die Ostfriesischen Inseln wollen mit einem Testkonzept öffnen. Wie stehen die Chancen?