Politik

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Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden fordert in einem Brandbrief den Stopp der Potsdamer Verpackungssteuer. Sie warnen vor Preissteigerungen von bis zu 50 Prozent und bezweifeln den ökologischen Nutzen der Abgabe.

Der Landtag von Baden-Württemberg hat den Weg für die Rückerstattung von Corona-Soforthilfen frei gemacht. Wer vor dem 8. April 2020 Anträge stellte und bereits Geld zurückgezahlt hat, erhält dieses nun inklusive Zinsen zurück – allerdings erst nach einem noch einzurichtenden Antragsverfahren.

Mit Anwälten und Abmahnungen kämpfen die Oktoberfestwirte gegen den illegalen Weiterverkauf von Tischreservierungen. Nachdem erste Urteile gegen horrende Preise gefallen sind, warnen Stadt und Wirte nun gemeinsam: Gültig sind nur Original-Reservierungen.

Mit einer deutschlandweiten Spendenaktion ruft der DEHOGA zur Solidarität mit den gastgewerblichen Unternehmern auf, die in den Hochwassergebieten von der Flutkatastrophe betroffen sind. Nach einem verschneiten März und einem regnerischen April und Mai treffe die Flut die Betriebe besonders hart, so Dehoga-Präsident Ernst Fischer. Deshalb benötigten die Hoteliers und Gastronomen schnelle und unbürokratische Hilfe.

Der DEHOGA Berlin und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten haben sich nach mehrstündigen Verhandlungen auf den Abschluss eines Entgelttarifvertrages für die Beschäftigten im Hauptstadt-Gastgewerbe geeinigt. Danach erhöhen sich die monatlichen Entgelte ab dem 1. Juli 2013 um 3,25 Prozent. Ab dem 1. Juli 2014 geht es dann um weitere 2,8 Prozent nach oben.

Die Vorstellung, im Gastgewerbe zu arbeiten, ist für viele junge Menschen eigentlich attraktiv. Doch im Vergleich mit anderen Branchen sind es die Arbeitsbedingungen offensichtlich nicht immer. eat.sleep.drink will das ändern. Noch bis Ende 2014 bietet die Initiative in Berlin Unterstützung bei Ausbildungsmarketing, Berufsorientierung, Bewerbungscoaching und Azubiauswahl – zielgruppengerecht. nomyblog präsentiert ein Interview mit den Machern.

Über 50 und arbeitslos? Dann sollten Sie sich auf eine längere Durststrecke einrichten, denn die Mehrheit der Älteren verliert eine neue Stelle schon nach wenigen Monaten. Das hat eine aktuelle Auswertung des Programms „Perspektive 50plus“ ergeben, von der die Hannoversche Allgemeinen Zeitung berichtete. Lediglich 16 Prozent der über 50-jährigen hätten demnach ihren neuen Arbeitsplatz länger als ein halbes Jahr behalten.

Gestern starteten die Tarifverhandlungen zwischen dem Dehoga Berlin und der NGG. Die Gewerkschaft forderte bei zwölf Monaten Laufzeit mindestens sechs Prozent mehr Lohn für die rund 50.000 Angestellten im Berliner Gastgewerbe. Angesichts der guten wirtschaftlichen Situation des Hotel- und Gaststättengewerbes und vor dem Hintergrund, dass Fachkräfte und Auszubildende gesucht würden, sei die Forderung der NGG mehr als gerechtfertigt, so Verhandlungsführer Sebastian Riesner.

Seinen aktuellen Blog schreibt Markus Luthe aus der Plenarsitzung des internationalen Normungskomitees ISO / TC 228 „Touristische Dienstleistungen“ in Porto. Von dort berichtet der Chef des Hotelverbandes von skurrilen Standardisierungsbestrebungen und zeigt sich als Verfechter des europäischen Gedankens.

Da freut sich der Hotelverband – das Bundeskartellamt hat die Vereinbarung der Deutschen Kreditwirtschaft zum bestehenden electronic cash-Kartenzahlsystem kritisch beurteilt. Den beteiligten Spitzenverbänden der Banken wurden die wettbewerblichen Bedenken mitgeteilt. Der Hotelverband (IHA) begrüßte die Entscheidung ausdrücklich und wies auf die anhängigen Verfahren gegen Visa und MasterCard hin.

Die Tourismusexperten der SPD aus dem Bundestag und in den Länderparlamenten fordern nach einem Treffen in Potsdam einen flächendeckenden Mindestlohn für das Gastgewerbe in Höhe von 8,50 Euro. Mit der Lohnuntergrenze solle vor allen Dingen der Schwarzarbeit und der hohen  Abbrecherquote bei der Berufsausbildung begegnet werden, so die Politiker.