Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.
Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.
Mecklenburg-Vorpommern hält an seinen vergleichsweise strengen Corona-Schutzmaßnahmen fest, lockert für Menschen mit einer Auffrischungsimpfung aber die Vorschriften. Von Mittwoch an entfällt für sie beim Besuch von Gaststätten, für die die 2G-plus-Regel gilt, generell die Testpflicht.
Steigende Corona-Infektionszahlen nimmt der Senat zum Anlass, neue Maßnahmen zu ergreifen.In der Gastronomie, im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich sowie bei Veranstaltungen haben dann nur noch Geboosterte oder doppelt Geimpfte und Genesene mit Test Zutritt - also es gilt 2G-plus.
In der Brandenburger Gastronomie soll von Montag an eine 2G-plus-Regelung zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus gelten. Darauf hat sich das Kabinett der rot-schwarz-grünen Landesregierung am Dienstag verständigt.
2G plus gilt in Nordrhein-Westfalen ab Donnerstag auch in der Gastronomie: Geimpfte und Genesene müssen dann auch einen negativen Test vorweisen. Ausgenommen werden allerdings geboosterte Menschen.
Seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 hat sich die Arbeitswelt grundlegend verändert. Besonders einschneidend war für viele die Umstellung auf das Homeoffice. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will das Homeoffice dauerhaft im deutschen Arbeitsalltag etablieren.
Auch wenn die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen sinkt, will das Land, anders als vorgesehen, keine Lockerungen zulassen. Der regionale DEHOGA übt scharfe Kritik an der Politik, deren Vorgehensweise auf viele Betroffene wie Willkür wirken müsse.
Mit Bayern weicht ein weiteres Bundesland von der Bund-Länder-Linie ab und setzt die in der letzten Woche für ganz Deutschland beschlossene 2G-Plus-Regelung in der Gastronomie nicht um. Es gilt also weiterhin die 2G-Regel. Kneipen, Bars und Discos bleiben weiter ganz geschlossen.
Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet laut einer Umfrage die 2G-plus-Regel in der Gastronomie. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer sprach sich für die Vorschrift aus, 35 Prozent waren dagegen.