Politik

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Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.

Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

Niemand plane einen Überfall auf die Ukraine, heißt es seit Wochen aus Moskau. Jetzt ist der Kriegsfall da - mitten in Europa. Nun reagieren die ersten Veranstalter und stoppen Russland-Reisen. Bei Russen beliebte Reiseziele, wie Baden-Baden, fürchten um touristische Einbußen.

Hotelier Matthias Ganter wollte die Wahl des Präsidenten Haumann überprüfen lassen, unterlag vor Gericht und flog aus dem DEHOGA in Rheinland-Pfalz. Nachdem ein Landgericht den Ausschluss des prominenten Hoteliers aus dem Verband bereits kassierte, beabsichtigt nun auch das Oberlandesgericht im Sinne Ganters zu entscheiden.

Die Ampel-Koalition reagiert auf die explodierenden Energiepreise und hat ein milliardenschweres Entlastungspaket für die Bürgerinnen und Bürger beschlossen. Es enthält Entlastungen auf der Stromrechnung genau wie Steuererleichterungen und Einmalzahlungen für besonders Bedürftige.

Für den Präsidenten des Brandenburger Hotel- und Gaststättenverbandes, Olaf Schöpe, gehen die nun in Kraft getretenen Corona-Lockerungen in die richtige Richtung. Die Gäste müssten jedoch mit höheren Preisen als vor zwei Jahren rechnen.

Trotz der Lockerungen ist die Situation im sächsischen Gastgewerbe nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes kritisch. Es gebe jedoch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Es aber jedoch Zeit, bis die Gäste zurückkämen.

Für Arbeitnehmer in Deutschland soll vom 1. Oktober an ein Mindestlohn von 12 Euro je Stunde gelten. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch den Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil für die Erhöhung der Lohnuntergrenze.

In Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2022 ein Mindestlohn in Höhe von 9,82 Euro . Dies entspricht bei einer Vollzeitstelle rechnerisch einer Lohnuntergrenze von 1.621 Euro brutto im Monat. Damit erreicht der Mindestlohn damit 48 Prozent des durchschnittlichen Bruttoverdienstes von Arbeitnehmern in der EU. Ein Vergleich.

Sie war ein zentrales Versprechen im Wahlkampf von Olaf Scholz - nun soll die Mindestlohnerhöhung kommen. Millionen Arbeitnehmer sollen profitieren. Doch nicht alle sind mit den Plänen zufrieden.