Politik

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Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.

Zwischendurch hatte das Kanzleramt sie gestoppt, das Finanzministerium musste nacharbeiten - jetzt ist die Zuckersteuer in der Bundesregierung beschlossen. Der Bundestag ist am Zug.

Union und SPD wollen eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke einführen. Um die Details wurde lange gerungen. Jetzt gibt es eine Einigung. CDU-Ministerpräsident Boris Rhein aus Hessen spricht von einem falschen Signal.

Sieben Prozent mehr Lohn fordert die NGG im bayerischen Gastgewerbe. Der Dehoga Bayern bietet zwei Erhöhungen bei 30 Monaten Laufzeit an – die Gewerkschaft hat das Angebot nach Angaben des Verbandes abgelehnt.

Sechs von zehn gastgewerblichen Betrieben in der Schweiz bereitet ein möglicher Energiemangel Sorgen. GastroSuisse ist daher als Gründungsmitglied der Energiespar-Alliance beigetreten und unterstützt die gestartete Winter-Energiespar-Kampagne des Bundes.

Durch die massiv steigenden Energiepreise steigt der finanzielle Druck bei Bayerns Gastgebern, so der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband. Die Branche erlebe ein noch nie dagewesenes Zusammentreffen schwerer Krisen.

Anlässlich der Pressekonferenz zur Saisonbilanz zieht der Dehoga Mecklenburg-Vorpommern ein verhaltenes Fazit. Die Lage sei extrem herausfordernd, da die Branche zeitgleich mit explodierenden Kosten in den Bereichen Energie, Lebensmittel und Personal konfrontiert werde.

Bundeskanzler Olaf Scholz will «sehr schnell» eine Entscheidung über das dritte Entlastungspaket angesichts der drastischen Preissteigerungen herbeiführen. Man werde die Beratungen im Laufe dieser Woche vorantreiben, sagte der SPD-Politiker zu Beginn der Klausurtagung der Bundesregierung.

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenbündel gegen den zunehmenden Fachkräftemangel angekündigt. Entscheidungen dazu sollen jedoch erst im Herbst fallen. Es sei wichtig, sich mit Wirtschaft und Gewerkschaften dieser Aufgabe zuzuwenden.

Am 28. und 29. August trafen sich die Spitzen der Dehoga Landesverbände Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Im Fokus standen die Herausforderungen, unter denen das Gastgewerbe im strukturschwächeren Osten steht.

Nach Milliardeneinbußen wegen Corona im vergangenen Jahr und einer Erholung im laufenden Jahr, blickt das besonders hart getroffene Gastgewerbe auf einen unsicheren Herbst und Winter. Die Branche sieht vor allem drei große Unsicherheiten.

Bald ist Schluss mit dem 9-Euro-Ticket - und es ist völlig offen, wie es weiter geht. Sollten Bund und Länder in den Finanzierungsfragen keine Lösung finden, könnten die Preise im ÖPNV bald sogar steigen.