Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Zwischendurch hatte das Kanzleramt sie gestoppt, das Finanzministerium musste nacharbeiten - jetzt ist die Zuckersteuer in der Bundesregierung beschlossen. Der Bundestag ist am Zug.
Union und SPD wollen eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke einführen. Um die Details wurde lange gerungen. Jetzt gibt es eine Einigung. CDU-Ministerpräsident Boris Rhein aus Hessen spricht von einem falschen Signal.
Sieben Prozent mehr Lohn fordert die NGG im bayerischen Gastgewerbe. Der Dehoga Bayern bietet zwei Erhöhungen bei 30 Monaten Laufzeit an – die Gewerkschaft hat das Angebot nach Angaben des Verbandes abgelehnt.
Lebensmittelbehörden sind nach einem Urteil des schleswig-holsteinischen Verwaltungsgerichts grundsätzlich zur Herausgabe von Berichten über lebensmittelrechtliche Kontrollen verpflichtet. Zuvor hatte Foodwatch auf Herausgabe geklagt.
Ab dem 1. September 2022 ändern sich die Regelungen zur Übermittlung der erforderlichen Informationen zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln. Die Neuerungen betreffen auch Restaurants, Betriebskantinen oder Großküchen. Der DEHOGA informiert mit einem Merkblatt.
Deutschland braucht Unternehmertum, um die aktuelle Krise zu meistern und sich für künftige Herausforderungen zu wappnen. Das betonen die in der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand zusammengeschlossenen Spitzenverbände.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht die Diskussion über eine Absenkung der Raumtemperatur am Arbeitsplatz kritisch. Pauschale Verringerungen seien problematisch, denn die Tätigkeiten und Betriebe unterschieden sich stark.
Im Frühjahr 2020 kam das Leben in der Corona-Pandemie zum Erliegen. Das Land NRW hatte für den Lockdown Regeln festgelegt. Dagegen klagten zahlreiche Betriebe und Unternehmer. Die obersten NRW-Verwaltungsrichter verhandeln ab August erstmals mündlich.
Im Rahmen der Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinung (eAU) können Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeitszeiten der Mitarbeiter bereits elektronisch bei den Krankenkassen abrufen. Noch bis Ende dieses Jahres läuft eine Pilotphase. Fragen und Antworten.
Das Gastgewerbe ist, einer neuen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zufolge, klarer Verlierer der Pandemie. Demnach verloren Hotels und Restaurants allein im Jahr 2020 rund 216 000 Beschäftigte. Unter anderem fungieren Handel und Logistik als Auffangbecken.
Das Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern schlägt angesichts steigender Preise und drohender Energieknappheit Alarm. «Es ist für uns wirklich eine überlebenswichtige Saison», sagte Lars Schwarz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Mecklenburg-Vorpommern.