Politik

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Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.

Der Dehoga Niedersachsen warnt vor massiven Schäden für das Gastgewerbe durch angekündigte Streiks im Nah- und Luftverkehr während der Hannover Messe. Verbandspräsident Breuckmann kritisiert den Zeitpunkt der Maßnahmen und fordert eine schnelle Einigung der Tarifparteien.

Im Ringen um eine Wiederbelebung von Gastronomie schließt Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig einen Sonderweg nicht aus. In den anstehenden Telefonkonferenzen der Länderchefs mit Angela Merkel wolle sie sich für ein bundesweites Signal für die Öffnung der Gastronomie einsetzen.

Nach dem Streit mit Deutschland über Erstattungen und Gutscheine für abgesagte Reisen, erwägt die EU-Kommission Änderungen. Die Bundesregierung will Verbraucher verpflichten, bei Reiseabsagen in der Corona-Krise vorerst einen Gutschein statt einer Erstattung zu akzeptieren.

Thüringens Corona-Hilfspaket enthält weitere Unterstützung auch für das notleidende Gastgewerbe und Kommunen, die um ihre Gewerbesteuereinnahmen bangen. Das Gesetzespaket soll Zuschüsse mit einem Volumen von insgesamt 45 Millionen Euro vorsehen.

Der Schweizer Bundesrat lockert überraschend die Corona-Beschränkungen. Gastronomiebetriebe dürfen ab 11. Mai unter strengen Hygieneauflagen und mit Abstandsregeln wieder Gäste bewirten. Der Branchenverband fordert ein Konjunkturpaket.

Tourismus, Hotels und Gaststätten sind von der Corona-Krise erheblich betroffen. Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen haben einen Plan vorgelegt, wie die Branche wieder hochgefahren werden kann. Im Mai soll es losgehen.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier erwägt neue Finanzhilfen für Gastgewerbe, Veranstalter und Kulturbranche. All diejenigen, die ihre unternehmerischen Aktivitäten später als andere wieder hochfahren dürften, brauchten mehr Unterstützung, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin.

Um die Corona-Krise zu überstehen, bleibe die Bildung eines Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen für alle Betriebe des Gastgewerbes die wichtigste Forderung der Branche, so der Dehoga. Die bisherigen Liquiditätshilfen und Kredite von Bund und Ländern seien nicht ausreichend.

Anlässlich der bevorstehenden Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten fordert der Deutsche Tourismusverband dazu auf, endlich der schwer getroffenen Tourismusbranche in Deutschland eine Perspektive zu geben.