Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Ein politischer Appell des DEHOGA Sachsen-Anhalt, im Nachgang der Landtagswahlen, sorgt für heftigen Streit: Rund 1.700 Kommentare haben sich unter dem Facebook-Beitrag gesammelt. Während einige Nutzer ankündigen, das Bundesland als Reiseziel zu meiden, werfen andere dem Verband vor, Hotellerie und Tourismus zu schaden.
Ferienwohnungen für Touristen, steigende Mieten für Einheimische: In vielen europäischen Städten wächst der Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Europäische Kommission will Kommunen und Behörden deshalb einen rechtssicheren Rahmen an die Hand geben, um Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Booking stärker zu begrenzen.
Klare Ansage der Potsdamer Wirtschaft: 85 Prozent der 110 teilnehmenden Unternehmen lehnen die Einführung der kommunalen Verpackungssteuer ab. Das ist das zentrale Ergebnis einer gemeinsamen Mitgliederbefragung verschiedener Verbände.
Der Branchentag des DEHOGA Nordrhein gab sich in dieser Woche rekordverdächtig. Mehr als 600 Gastronomen und deren Mitarbeiter kamen auf die regionale Veranstaltung mit der nach eigenen Angaben größte After-Work-Party des Gastgewerbes. Eine mit vielen Prominenten garnierte Kochrunde stand im Zentrum des Branchentages in Oberhausen.
Amtswechsel im Süden – Fritz Engelhardt ist neuer Präsident des Dehoga Baden-Würtemberg. Der 55-jährige Hotelier tritt damit die Nachfolge von Peter Schmid an, der nach zwölf Jahren an der Spitze nicht mehr zur Wahl angetreten war. Als großer Verband mit landesweit über 12.000 Mitgliedern wollten sie Politik aktiv mitgestalten und zur Stärkung ihrer Branche beitragen, so der neue Chef anlässlich seiner Wahl auf der gestrigen Delegiertenversammlung.
Fast 25 Jahre lang stand Leo Imhoff als Präsident an der Spitze des DEHOGA Bundesverbandes und des DEHOGA Nordrhein-Westfalen. Für sein herausragendes gesellschaftliches und politisches Engagement wurde ihm gar das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie das Große Bundesverdienstkreuz verliehen. Am 17. November verstarb der Unternehmer im Alter von 91 Jahren. Für seine außerordentlichen Verdienste um die Branche und den Dehoga seien sie ihm zu großem Dank verpflichtet, erklärte Verbandspräsident Ernst Fischer.
Nach Einschätzung des ADAC würde die PKW-Maut jeden inländischen Autofahrer mit 100 Euro pro Jahr zusätzlich belasten. Die von der CSU gewollte Maut sei eine Mogelpackung, die Partei habe mit billigem Populismus Wahlkampf gemacht, so der Autoclub. Präsident Peter Meyer ging aber noch einen Schritt weiter: Er sage voraus, dass am Ende alle 100 Euro mehr bezahlen würden. Zudem forderte er einen Volksentscheid über das Thema.
Helmut Heinz von der Airport Cater Service GmbH steht weiter an der Spitze der Fachabteilung Gemeinschaftsgastronomie im DEHOGA Bundesverband. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen bestätigte die Mitgliederversammlung der Fachabteilung jüngst ihren Vorstand. Hans-Jürgen Fiedler von der ZDF Casino GmbH bleibt Stellvertretender Vorsitzender der Fachabteilung.
Der deutsche Gründungseifer ist ins Stocken gekommen. Nur noch jeder dritte Erwerbstätige ist bereit, sich selbstständig zu machen, so ein Positionspapier des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Im Jahr 2000 war es noch fast jeder Zweite. Aus Sicht des Deutschen Franchise Verbandes (DFV) ein Problem vor allem für die Franchiseszene. Nur 40 Prozent der Unternehmen würden in diesem Jahr ihre Wachstumsziele erreichen, erklärte Geschäftsführer Torben Brodersen. Die Systeme könnten ihr Potential derzeit nicht voll ausschöpfen.
Der alte Chef ist der neue: die Delegiertenversammlung des Dehoga Bayern hat ihr Präsidium neu gewählt. Dabei wurde Ulrich Brandl vom Ulrichshof in Rimbach erneut zum Präsidenten der Hoteliers und Gastronomen im Freistaat gewählt. Auch die übrigen Interessenvertreter wurden mehrheitlich in ihren Ämtern bestätigt.
Eine Einigung beim Mindestlohn wird immer wahrscheinlicher. Doch kaum scheinen sich die Parteien anzunähern, kommt auch schon der nächste Kritiker um die Ecke: Die Bundesbank. Eine flächendeckende Lohnuntergrenze könnte Arbeitsplätze kosten und die Chancen für Geringqualifizierte senken, so die Notenbank in ihrem Monatsbericht. Zudem entstünde ein beträchtlicher Lohnkostendruck, der sich zum Teil in höheren Verbraucherpreisen niederschlagen werde.