Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Der Hotelverband Deutschland fordert eine Klarstellung der EU-Kommission zur Auslegung der Verpackungsverordnung PPWR. Nach Ansicht des Verbands könnten Hotels und Gastronomiebetriebe sonst fälschlicherweise als Hersteller von Verpackungen eingestuft werden.
Die Europäische Kommission hat wegen der Registrierungspflicht für Reisende ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien eingeleitet. Die spanischen Hotelverbände FEHM und CEHAT begrüßen den Schritt und fordern die sofortige Aufhebung der Regelung.
Ein Bündnis aus 14 Wirtschaftsverbänden fordert die Bundesregierung zur Modernisierung des Arbeitszeitrechts auf. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit.
Mecklenburg-Vorpommern lässt sich Zeit mit der Umsetzung des beschlossenen Bußgelds für falsche Angaben in Restaurant-Gästelisten. Der notwendige Beschluss, um die Vereinbarung in Landesrecht umzusetzen, soll erst am 22. Oktober gefasst werden.
Gerald Kink ist seit neun Jahren Präsident des DEHOGA Hessen und Inhaber des Hotel Oranien in Wiesbaden. In dem Podcast „Die kleine Kneipe“ spricht er über das Ehrenamt, seine Motivation und die Frage, wie politische Interessenvertretung gelingt.
Das Auswärtige Amt hebt die pauschale Reisewarnung für rund 160 Länder außerhalb Europas auf. Stattdessen gelten nun weltweit differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise. Dies ändere laut DRV für die Kunden und die Reisewirtschaft jedoch leider so gut wie nichts.
Eine Woche lang hieß es in Teilen der Münchner Innenstadt: Maske auf. Damit wollte die Stadt die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Die Zahl der Neuinfektionen ist wieder gesunken. Nun gibt es Lockerungen. Bei einigen Dingen bleibt die Stadt aber streng.
Schleswig-Holsteins Pläne für ein im Ländervergleich extrem hohes Bußgeld von 1000 Euro für vorsätzlich falsche Kontaktangaben beim Restaurantbesuch, stößt auf scharfe Kritik der Branche.
Sachsen-Anhalt wird keine Bußgelder für falsche Angaben beim Restaurantbesuch einführen, weil es die Kontaktlisten gerade erst abgeschafft hat. Bund und Länder hatten beschlossen, dass ein Bußgeld für falsche Angaben dort fällig wird, wo es Kontaktlisten gibt.
Mehrfach gaben sich Gäste auch in Schleswig-Holstein auf Kontaktlisten mit Fantasienamen wie Mickey Mouse oder Darth Vader aus. Das erschwert die Nachverfolgung bei Corona-Infektionen. Künftig drohen Gästen dafür 1000 Euro Bußgeld. Weitere Lockerungen sind aktuell nicht geplant.
«Null Toleranz» heißt es künftig für Menschen, die auf die Kontaktlisten in Gaststätten etwa «Donald Duck» schreiben. NRW greift im Kampf gegen das Corona-Virus stärker durch als andere Bundesländer.