DEHOGA Hamburg von Öffnungsschritten enttäuscht

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Trotz der Öffnung der Außengastronomie zu Pfingsten hat sich der Hamburger Hotel- und Gaststättenverband «sehr enttäuscht» von den Corona-Lockerungen des Senats gezeigt.

«Es bleibt dabei, dass wir auch für die Innengastronomie eine klare und zeitnahe Öffnungsperspektive brauchen», sagte DEHOGA-Vizepräsident Niklaus Kaiser von Rosenburg am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zwar habe Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) dafür die zweite Juni-Hälfte in Aussicht gestellt, angesichts der Lockerungen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein sei dies für die Hamburger Branche dennoch «katastrophal».

Es sei für ihn auch nicht nachvollziehbar, das Hotel- und Gastgewerbe, das in der Pandemie ohnehin Sonderopfer erbracht habe, «jetzt singulär in Hamburg weiter zu bestrafen», bemerkte der Hotelier. Dies gelte umso mehr vor dem Hintergrund, dass die privaten Kontaktbeschränkungen gelockert würden und sich nun fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen.

«Wir können nicht erkennen, wie Treffen in Gastronomiebetrieben gefährlicher sein können als in privaten Wohnungen», sagte Kaiser. Der Hamburger Dehoga erwäge auch weiterhin, mit einer Klage gegen die Maßnahmen vorzugehen. (dpa)


 

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