Eva Maria Rühle erhält Bundesverdienstkreuz: „Für alle Frauen im DEHOGA!“

| Politik Politik

Eva Maria Rühle, stellvertretende Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Baden-Württemberg und Geschäftsführende Gesellschafterin der Reha-Klinik Schwäbische Alb in Bad Urach, ist für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Tourismusbranche und der Allgemeinheit mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

Die Auszeichnung fand im Rahmen des DEHOGA-Landesdelegiertentages am 22. November in Ludwigsburg statt und wurde von Marion Gentges, baden-württembergische Ministerin der Justiz und für Migration, vorgenommen. „Mit Eva Maria Rühle haben wir eine der besten und erfahrensten Gastro- und Tourismusbotschafterinnen, die wir uns nur wünschen können. Durch ihr unermüdliches Engagement hat sie das Image unseres Landes auch auf nationaler Ebene mit zu dem gemacht, was es heute ist. Dafür sind wir ihr zu tiefem Dank verpflichtet“, erklärte die Ministerin in ihrer Laudatio.

Der DEHOGA könne seit Jahrzehnten – sowohl auf Landesebene als auch auf Bundesebene – auf das Engagement von Eva Maria Rühle zählen. Ebenso der Heilbäderverband Baden-Württemberg, die IHK Reutlingen und Bad Urach aktiv. „Ohne engagierte Menschen wie Sie wäre Baden-Württemberg nicht das, was es ist. Unser Land wäre um einiges ärmer. Bleiben Sie eine so engagierte Bürgerin und Vorbild für Menschen in unserem Land“, betonte Gentges.

Ihre Dankesworte für die hohe Auszeichnung verband Eva Maria Rühle mit einer ermutigenden Botschaft für die Frauen in der gastlichen Branche: „Dieses Bundesverdienstkreuz steht für mich stellvertretend für alle Frauen im DEHOGA, die es neben der Familie und Kindern nicht geschafft haben so viel Ehrenamt zu übernehmen und dennoch so viel leisten. Das ist unser Verdienstkreuz, liebe Mädels im Gastgewerbe.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die G7-Staatengruppe tritt angesichts steigender Lebensmittelpreise für freie Märkte ein - da kommt der indische Exportstopp für Weizen zum falschen Moment. Die Welthungerhilfe befürchtet Hungersnöte.

Am Samstag startete eine bundesweite «Aktionswoche Alkohol», die auf die Gefahren aufmerksam macht. Die Chefin der Ärztekammer Niedersachsen, Martina Wenker, macht dazu einen konkreten Vorschlag.

Die Frist für die Einreichung der Schlussabrechnungen in Sachen Überbrückungshilfen I bis III sowie für November- und Dezemberhilfe ist angelaufen. Der DEHOGA Bundesverband weist darauf hin, dass jeder Antrag auf Überbrückungshilfe zwingend eine Schlussabrechnung erfordert.

Nach Aussage des Bundesarbeitsministeriums wird die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) nicht verlängert und tritt damit mit Ablauf des 25. Mai 2022 außer Kraft. Das berichtet der DEHOGA.

Gestern fand im Bundestag die Beratung über den Antrag der Fraktion der CDU/CSU zur Beibehaltung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie und der ermäßigten Biersteuersätze statt. Als Ergebnis der Debatte wurde der Antrag an die zuständigen Ausschüsse überwiesen.

Die rot-rote Regierungskoalition in Mecklenburg-Vorpommern hat einen neuen Adressaten für gezielte Förderung gefunden: die Dorfkneipe. Sie soll moderner werden. Bis zu 35 Prozent Förderung sind für Wirtshausbesitzer drin.

In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck appelliert Dorint Aufsichtsratschef Dirk Iserlohe mit Nachdruck, die von Habeck selbst seinerzeit aus der Opposition heraus geforderte gleichberechtigte Entschädigung jetzt gemäß der Vorlage des Bundesverfassungsgerichtes zügig umzusetzen.

Die Wirtschaft wehrt sich gegen die Pläne der Ampel-Koalition für eine Ausbildungsgarantie und übt Kritik an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Stattdessen müssten realistische und flexible Antworten gefunden werden.

Nach aktueller Gesetzeslage läuft der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Speisen zum Jahresende aus. Der DEHOGA setzt sich in Berlin für die dauerhafte Geltung der 7 Prozent ein. Jetzt kommt Bewegung in die Angelegenheit. Sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat steht das Thema jetzt auf der Tagesordnung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und die Tarifvertragliche Arbeitsgemeinschaft der Landesverbände im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband haben sich auf einen neuen Entgelttarifvertrag für die Systemgastronomie geeinigt.