Gewerkschaft erklärt Gastgewerbe-Tarifverhandlungen in Mecklenburg-Vorpommern für gescheitert

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Im Streit um einen neuen Manteltarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe hat die Gewerkschaft NGG die Verhandlungen nach der zweiten Runde für gescheitert erklärt. Die Arbeitgeber seien nicht bereit, auf die Forderungen der Gewerkschaft nach 30 statt 25 Urlaubstagen sowie nach Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Sonn- und Feiertagszuschlägen einzugehen, teilte der NGG-Verhandlungsführer Jörg Dahms am Freitag mit.

Der Arbeitgeberverband Dehoga bezeichnete es als ungewöhnlich, dass Tarifverhandlungen schon nach der zweiten Runde einseitig für gescheitert erklärt würden. Dehoga-MV-Präsident Lars Schwarz forderte die Gewerkschaft auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Arbeitgeber seien an einer Lösung interessiert. Die Branche bewege sich in einem sehr unsicheren Umfeld, das müsse der Gewerkschaft bei ihren Forderungen klar sein, betonte Schwarz zugleich. (dpa)


 

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