Mandala-Chef Andresen neuer Präsident des DEHOGA Berlin

| Politik Politik

Mit großer Mehrheit hat die Vollversammlung des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V. (DEHOGA Berlin) am 14. Mai 2018 den Hotelier Christian Andresen zum neuen Präsidenten des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes der Gastgeber gewählt. Christian Andresen, Managing Partner der The Mandala Hotel GmbH, übernahm das Amt von Willy Weiland, der sich nach drei Legislaturperioden und 14 Jahren erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr zur Wahl stellte. Emotional bewegend dankten die Delegierten Willy Weiland für seine erfolgreiche, zielstrebige und vorwärtsweisende Arbeit für den Verband und die Entwicklung des Tourismus in der Hauptstadt. „In diesen 14 Jahren war er nicht nur unser dynamischer ehrenamtlicher Präsident, sondern auch Botschafter, Diplomat in Sachen Gastlichkeit, Vermittler und Wegbereiter“, fasste Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin, in seiner Rede zusammen.

Christian Andresen hat den Staffelstab übernommen. Der 52-Jährige arbeitet seit 2013 im Präsidium des DEHOGA Berlin. Seine Hotellaufbahn begann 1988 in Hamburg mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Atlantic Hotel Kempinski. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im Controlling in Hamburg und Leipzig. 1998 ging der Hotelier nach Berlin, wo er ein Jahr später das The Mandala Hotel am Potsdamer Platz eröffnete. Seitdem ist er zusammen mit Lutz Hesse als Geschäftsführender Gesellschafter für The Mandala Hotel und The Mandala Suites tätig. „Die gegenwärtigen und langfristigen Herausforderungen für unsere Branche sind vielfältig und umfangreich. Das reicht von der Digitalisierung und hört beim Kampf gegen immer höher werdende bürokratische Hürden noch nicht auf. Wir als Verband sind für diese Herausforderungen gut aufgestellt und sprechen mit einer starken, gemeinsamen Stimme“, so der neu gewählte Präsident Christian Andresen.

Das neue Präsidium auf einen Blick:

  • Christian Andresen, Präsident, The Mandala Hotel GmbH
  • Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer Hotel- und Gaststättenverband Berlin e.V
  • Till F. Esser, Vizepräsident und Vorsitzender der Fachgruppe Hotellerie, NH Collection Berlin Mitte Friedrichstraße
  • Uwe Schild, Vizepräsident und Vorsitzender Fachgruppe Gastronomie, Tafelrunde Gaststätten Betriebs GmbH
  • Philip Ibrahim, Stellv. Vorsitzender Fachgruppe Hotellerie, Mercure Hotel Berlin City
  • Michael Näckel, Stellv. Vorsitzender Fachgruppe Gastronomie, papaya restaurants
  • Lutz Freise, Schatzmeister, Reederei Riedel GmbH
  • Evelyn Schönherr-Knaak, Stellv. Schatzmeisterin, Golden Tulip Berlin Hotel Hamburg

Zurück

Vielleicht auch interessant

Großbritannien konnte den Zuckergehalt in Softdrinks fast halbieren, Frankreich stützt mit der Zuckersteuer die Krankenversicherung von Bauern und ein Land besteuert Limonade, aber fördert Schnaps.

Die EU-Kommission sieht im Entwurf des Gesetzes zur Tierhaltungskennzeichnung einen Verstoß gegen das EU-Recht. Ein Verbändebündnis aus Gastronomie und Lebensmittelwirtschaft fordert daraufhin die Streichung der Pflichtkennzeichnung für die Außer-Haus-Verpflegung.

Finanzminister Lars Klingbeil will keine Extrasteuer auf zuckerfreie Getränke erheben. «Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen», erklärte der SPD-Chef. Eine «Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke» ergebe keinen Sinn.

Der Deutsche Tourismusverband kritisiert die AfD-Pläne zur Umgestaltung der Kultur- und Tourismusvermarktung in Sachsen-Anhalt. DTV-Präsident Meyer belegt die wirtschaftliche Relevanz ostdeutscher Kulturstätten und warnt vor Schäden für das internationale Image.

 In der Bundesregierung zeichnet sich ein Streit um die konkrete Ausgestaltung der geplanten Zuckersteuer ab. Wie zuerst die «Bild»-Zeitung unter Verweis auf ein Papier aus dem Finanzministerium berichtete, gibt es Pläne, dass die geplante Zuckersteuer mehr Produkte betreffen könnte als gedacht.

Teaser: Berlin plant eine behördenübergreifende Servicestelle für Veranstaltungen. Sie soll Veranstalter beraten und über Zuständigkeiten, erforderliche Unterlagen und zeitliche Abläufe informieren, selbst aber keine Genehmigungen erteilen.

Booking.com muss Kunden in Österreich nach der Buchung Name und ladungsfähige Anschrift privater Unterkunftgeber mitteilen. Der Oberste Gerichtshof hat die Revision der Plattform gegen die entsprechende Entscheidung der Vorinstanzen zurückgewiesen.

Die geplante Abschaffung des Rabattfreibetrags für Mitarbeiter ist im aktuellen Referentenentwurf zur Einkommensteuerreform nicht mehr enthalten. Zuvor hatten Verbände aus Hotellerie, Gastronomie und Touristik die Pläne kritisiert.

Die Wirtschaftskammer Österreich hat mit den Gewerkschaften GPA und vida einen neuen Kollektivvertrag für die Gastronomie und Hotellerie vereinbart. Ab Oktober steigen die Gehälter um durchschnittlich drei Prozent, ergänzt durch Einmalzahlungen und höhere Lehrlingseinkommen.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will den steuerlichen Freibetrag für Mitarbeiterrabatte von 1.080 Euro abschaffen. Der Deutsche Reiseverband kritisiert die Pläne und verweist auf die besondere Bedeutung vergünstigter Reiseleistungen für Beschäftigte der Branche.