MV: Förderanträge in Millionenhöhe von Hotels und Gasthäusern

| Politik Politik

Für das in der Corona-Krise gestartete Förderprogramm zur Qualitätsverbesserung in Hotels und Gasthäusern sind bislang Anträge in Höhe von rund 84 Millionen Euro eingegangen. Bislang liegen etwa 90 Anträge vor, wie das Wirtschaftsministerium in Schwerin auf Anfrage mitteilte. Je nach Größe des Unternehmens seien Fördersätze von 30 bis 50 Prozent möglich. Die Fördersumme könne bis zu 800.000 Euro betragen.

Laut Ministerium muss bei den Anträgen erkennbar sein, dass es sich dabei um eine Qualitätsverbesserung in den Einrichtungen handelt. Das bloße Auswechseln von abgenutzten Möbeln oder abgelaufenen Teppichböden sei nicht förderberechtigt. Projekte zur Verbesserung der Klimafreundlichkeit würden ebenfalls unterstützt.

Anträge können demnach seit dem 13. Juli beim Landesförderinstitut gestellt werden. Die Förderung sei Teil eines Programms zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.

«Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie haben die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern hart getroffen. Deshalb ist es für Beherbergungsbetriebe oftmals schwierig, Modernisierungsmaßnahmen zu finanzieren. Aufgrund coronabedingter Einnahmerückgänge werden Rücklagen oftmals zur Deckung der laufenden betrieblichen Ausgaben eingesetzt», sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier führt seine Amtsgeschäfte vom 22. bis 24. September aus dem Vier-Sterne-Hotel Ruhr Inn in Hattingen. Zu seinem Programm gehören Gespräche mit Bürgern, ein Tourismustermin und eine Ordensverleihung.

Das NRW-Bündnis für gutes Kita- und Schulessen fordert mit einem neuen Positionspapier bessere Standards und verlässliche Strukturen für die Verpflegung in Kitas und Schulen.

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft warnt vor wirtschaftlichen Folgen zentraler AfD-Positionen. Im Mittelpunkt stehen Zuwanderung, offene Grenzen und eine mögliche Abkehr vom Euro.

Der Schweizer Ständerat hat einer Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungen um acht Jahre zugestimmt. HotellerieSuisse fordert nun den Nationalrat zum Mitziehen auf.

Eine Preisstudie im Auftrag der NGG zeigt nach der Mehrwertsteuersenkung zum Jahresbeginn kaum günstigere Restaurantgerichte. Die Gewerkschaft sieht die Entlastung der Gäste als ausgeblieben an. Der DEHOGA widerspricht: Die Steuersenkung sei kein Preissenkungsprogramm, sondern sichere Betriebe und stabilisiere Preise.

Das Schweizer Parlament will freiwillige Trinkgelder von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ausnehmen – auch bei elektronischer Zahlung. Der Bundesrat lehnt eine generelle Ausnahme ab und warnt vor möglichen Folgen für die soziale Absicherung.

Die Bundesregierung plant neue Vorgaben für das Bezahlen in Deutschland. Geschäfte, Restaurants und Dienstleister sollen ab 2027 neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten. Welche Verfahren akzeptiert werden müssen und welche Ausnahmen vorgesehen sind.

Die britische Regierung will Regionalbürgermeistern in England künftig die Möglichkeit geben, eine Abgabe auf Übernachtungen zu erheben. Entsprechende Pläne für die sogenannte Touristensteuer stellte nun Wohnungsbauministerin Angela Rayner vor.

Ein politischer Appell des DEHOGA Sachsen-Anhalt, im Nachgang der Landtagswahlen, sorgt für heftigen Streit: Rund 1.700 Kommentare haben sich unter dem Facebook-Beitrag gesammelt. Während einige Nutzer ankündigen, das Bundesland als Reiseziel zu meiden, werfen andere dem Verband vor, Hotellerie und Tourismus zu schaden.

Ferienwohnungen für Touristen, steigende Mieten für Einheimische: In vielen europäischen Städten wächst der Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Europäische Kommission will Kommunen und Behörden deshalb einen rechtssicheren Rahmen an die Hand geben, um Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Booking stärker zu begrenzen.