NRW-Bündnis fordert neue Standards für das Essen in Bildungseinrichtungen

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Das NRW-Bündnis für gutes Kita- und Schulessen hat ein gemeinsames Positionspapier mit konkreten politischen Forderungen und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Verpflegung von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen vorgelegt.

Acht zentrale Handlungsfelder 

In dem Papier formuliert das Bündnis acht zentrale Handlungsfelder. Dazu gehören die Einführung und konsequente Umsetzung praxisnaher Qualitätsstandards, eine verlässliche Finanzierung, die Stärkung der Ernährungsbildung, faire Vergabeverfahren sowie bessere räumliche und infrastrukturelle Voraussetzungen für die Verpflegung. Darüber hinaus fordere das Bündnis eine stärkere Verankerung des Themas Ernährung in Gesundheits- und Präventionsstrategien sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Trägern und Verpflegungsanbietern.

Politische Verantwortung für mehr Chancengerechtigkeit 

Besonders wichtig sei dem Bündnis der Gedanke der Chancengerechtigkeit. Eine gesundheitsfördernde Verpflegung dürfe nicht vom Wohnort, der finanziellen Situation der Eltern oder dem Engagement Einzelner abhängen. Vielmehr brauche es verlässliche Strukturen und politische Verantwortung auf kommunaler und Landesebene. Mit dem Positionspapier richtet sich das Bündnis an politische Entscheidungsträger.

Das NRW-Bündnis für gutes Kita- und Schulessen ist ein Zusammenschluss des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Nordrhein-Westfalen, der Ernährungsräte des Landes NRW, des Landesverbandes NRW des Verbandes der Deutschen Schul- und Kitacaterer sowie der Verbraucherzentrale NRW mit der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW. Gemeinsam setzen sich die Partner für eine gesundheitsfördernde, nachhaltige und qualitativ hochwertige Verpflegung in den Einrichtungen ein.

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